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Home » SAP wächst bei Cloudverträgen stärker als erwartet
Wirtschaft

SAP wächst bei Cloudverträgen stärker als erwartet

By zeit-heute.deJuli 24, 20262 Mins Read
SAP wächst bei Cloudverträgen stärker als erwartet
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Quartalszahlen

SAP wächst stärker als erwartet – und senkt trotzdem eine Prognose

24.07.2026 – 00:33 UhrLesedauer: 2 Min.

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Softwareriese SAP: deutliches Plus bei Cloud-Aboverträgen. (Archivbild) (Quelle: Uwe Anspach/dpa/dpa-bilder)

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Der Softwarekonzern SAP verzeichnet beim Abschluss von Abo-Verträgen in der Cloud ein kräftiges Plus. Gleichzeitig schraubt das Unternehmen seinen Ergebnisausblick zurück.

Der Softwarehersteller SAP hat im zweiten Quartal beim sogenannten Current Cloud Backlog – dem kurzfristig erwarteten Umsatz aus Cloud-Aboverträgen – ein Wachstum von 27 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro erzielt. Das teilte das Unternehmen aus Walldorf nach US-Börsenschluss am Donnerstagabend mit. Gleichzeitig senkte SAP seine Jahresprognose für das operative Ergebnis, weil zwei Übernahmen im Juli Verluste erwarten lassen.

Das Wachstum beim Cloud-Vertragsbestand fiel damit auch höher aus als im ersten Quartal. SAP-Chef Christian Klein führte das Ergebnis auf Produkte mit Künstlicher Intelligenz zurück. „Dieses Ergebnis wird durch unsere Strategie für das autonome Unternehmen gestützt, in deren Rahmen unsere SAP Autonomous Suite und SAP Business AI Platform auf große Resonanz stoßen“, sagte er laut Mitteilung.

Im Juli hatte SAP die Übernahmen der Unternehmen Dremio und Prior Labs abgeschlossen. Finanzchef Dominik Asam sagte in einem Telefongespräch mit Journalisten, bei beiden kleineren Einheiten dürften im zweiten Halbjahr Verluste auflaufen. Die Zukäufe seien auch der alleinige Grund für den geänderten Ergebnisausblick. Das Management rechne beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern nun mit einem währungsbereinigten Wachstum zwischen 13 und 17 Prozent. Zuvor hatte Klein 14 bis 18 Prozent angepeilt.

Hinter Erwartungen zurückgeblieben

Beim operativen Ergebnis blieb SAP im zweiten Quartal zudem hinter den Erwartungen zurück. Es stieg um 7 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro. Asam verwies dabei unter anderem auf höhere Marketingkosten für die KI-Produktangebote. Unter dem Strich erzielte SAP in den drei Monaten bis Ende Juni einen Gewinn von 2,21 Milliarden Euro, rund ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Gesamtumsatz legte im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro zu. Der Cloudumsatz stieg dabei um 22 Prozent. Bei den Umsatzkennzahlen sowie dem erwarteten Barmittelzufluss von rund 10 Milliarden Euro hielt SAP an seinen Jahresprognosen fest. Das Management knüpft diese allerdings an die Annahme, dass es im Nahostkrieg bald zu einer Deeskalation kommt.

Die in New York gehandelten Aktien-Hinterlegungsscheine von SAP legten nach Börsenschluss deutlich zu.

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