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Home » AfD-Landeschef Stefan Möller äußert sich zu Vetternwirtschaft-Vorwurf
Politik

AfD-Landeschef Stefan Möller äußert sich zu Vetternwirtschaft-Vorwurf

By zeit-heute.deFebruar 13, 20262 Mins Read
AfD-Landeschef Stefan Möller äußert sich zu Vetternwirtschaft-Vorwurf
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„Ein Geschmäckle hat’s“

AfD-Landeschef äußert sich zu Vetternwirtschaft-Vorwurf

Aktualisiert am 13.02.2026 – 01:02 UhrLesedauer: 1 Min.

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Stefan Möller, AfD-Chef in Thüringen und Bundestagsabgeordneter, will schärfere Regeln bei der Einstellung von Mitarbeitern in der Partei. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Die Anstellung von Familienmitgliedern beschäftigt derzeit die AfD. Jetzt meldet sich der Bundestagsabgeordnete Stefan Möller mit einer Forderung zu Wort.

Der Thüringer Landesvorsitzende Stefan Möller hat sich nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft für schärfere Verhaltensregeln in der Alternative für Deutschland (AfD) ausgesprochen.

„Unser Anspruch als AfD war immer, dass wir sauberer agieren als die anderen Parteien“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Stern“. Auch wenn die Anstellungen legal seien, bedeuteten sie ein Problem für die Glaubwürdigkeit. In Sachsen-Anhalt waren zuletzt mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei anderen Bundestagsabgeordneten beschäftigt wurden.

So sollen etwa drei Geschwister eines AfD-Spitzenpolitikers bei einer Abgeordneten angestellt sein. Der Landesverband wies den Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück. AfD-Parteichef Tino Chrupalla hatte mit Blick auf die Vorgänge von einem „Störgefühl“ gesprochen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Es handle sich zwar um rechtskräftige Verträge, die nicht zu beanstanden seien. Aber: „Ein Geschmäckle hat’s.“ Auch Chrupalla beschäftigt nach eigenen Angaben in seinen Bürgerbüros die Ehefrau des sächsischen Landtagsabgeordneten Robert Kuhnert. Möller, der seit 2014 gemeinsam mit Björn Höcke die AfD in Thüringen führt, erklärte, das Thema reiche über Sachsen-Anhalt hinaus. Deshalb müsse die Bundespartei das Problem klären – „am besten mit einer Anpassung der Satzung auf dem nächsten Bundesparteitag“, sagte er.

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