Uefa-Saisonranking
Bundesliga hat Chance auf sechs Champions-League-Plätze
17.04.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Dank der Bayern und Freiburg holt Deutschland im Vergleich mit Spanien weiter auf. Das ist auch für andere deutsche Klubs wichtig. Worauf es nun ankommt.
Mit dem Einzug des SC Freiburg ins Halbfinale der Europa League hat die Bundesliga die Chance auf einen sechsten Champions-League-Startplatz in der kommenden Saison gewahrt.
Dafür müssten die Breisgauer die Europa League gewinnen, womit sie ein direktes Startrecht für die „Königsklasse“ sicher hätten. Außerdem müsste Deutschland im Uefa-Saisonranking Spanien noch vom zweiten Platz verdrängen, was für die Liga ebenfalls mit einem zusätzlichen Champions-League-Platz belohnt würde. Noch liegt die La Liga mit einem Wert von 21,406 Punkten auf Rang zwei, Deutschland lauert jedoch nur knapp dahinter mit 21,214 Punkten.
Deutschland kann noch mit Freiburg (Europa League) und dem FC Bayern (Champions League) punkten. Wichtig war, dass das Duo im Viertelfinale mit Celta Vigo und Real Madrid zwei spanische Teams ausgeschaltet hat. Spanien hat in Atlético Madrid (Champions League) und Rayo Vallecano (Conference League) ebenfalls noch zwei Vertreter im Rennen.
Normalerweise stehen der Bundesliga über die Fünfjahres-Wertung aktuell sechs feste Europapokalplätze zu. Durch die besondere Konstellation könnten es in der kommenden Saison aber sogar deren neun sein. Dazu müssten drei Bedingungen erfüllt werden:
1. Die Bundesliga belegt einen der beiden ersten Plätze im Uefa-Saisonranking. Das wird mit einem zusätzlichen Champions-League-Platz belohnt.
2. Freiburg gewinnt die Europa League und qualifiziert sich nicht über die Liga für einen internationalen Wettbewerb. Als Europa-League-Gewinner dürften die Breisgauer aber dennoch in der „Königsklasse“ spielen.
3. Den DFB-Pokal gewinnt ein Team, das sich über die Liga für die Champions League oder Europa League qualifiziert. In dem Fall geht das Startrecht für die Europa League für den nationalen Pokalgewinner an die Liga. Da drei der vier Halbfinalisten (Bayern, Stuttgart, Leverkusen) aktuell zu den Top-5 gehören, sind die Chancen dafür groß.











