Untersuchung in demokratischen Staaten
Merz ist noch unbeliebter als Trump
Aktualisiert am 17.04.2026 – 09:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz führt ein unrühmliches Ranking an. 76 Prozent der Befragten sind mit ihm unzufrieden – mehr als mit Trump oder Erdoğan.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist unbeliebter als Donald Trump und Recep Tayyip Erdoğan. Zu diesem Ergebnis kommt das US-Meinungsforschungsinstitut Morning Consult, das die Beliebtheit von Staats- und Regierungschefs in 24 Demokratien miteinander verglichen hat.
Der französische Präsident Emmanuel Macron erhielt zwar mit 18 Prozent am wenigsten Zustimmung, allerdings kommt Merz mit 76 Prozent bei der Unzufriedenheit auf den ersten Platz. 19 Prozent der Befragten gaben demnach an, mit ihm zufrieden zu sein, die übrigen fünf Prozent antworteten mit „weiß nicht/keine Meinung“. Macron folgt bei der Unbeliebtheit mit 75 Prozent auf dem zweiten Platz.
US-Präsident Donald Trump liegt mit einem Unzufriedenheitswert von 57 Prozent gemeinsam mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez auf Platz sieben. Trump kann allerdings der Erhebung zufolge auf zumindest 38 Prozent Zufriedenheit mit seiner Arbeit bauen. Beim türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdoğan liegt die Unzufriedenheit bei 50 Prozent, die Zufriedenheit mit ihm liegt bei 36 Prozent.
Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte bei Euronews, dass Deutsche in Bezug auf die politische Führung keinesfalls skeptischer seien als andere Nationen. „Insofern ist für die große Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen Kanzler nicht eine generelle Skepsis der Deutschen gegenüber ihrer politischen Führung verantwortlich, sondern ausschließlich die Person Merz selbst.“
Die höchsten Beliebtheitswerte haben laut Morning Consult der indische Präsident Narendra Modi mit 70 Prozent, der koreanische Präsident Lee Jae-myung mit 63 Prozent und der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš mit 55 Prozent.











