Bei 1&1 und Ionos
United Internet baut 800 Stellen ab
12.09.2026 – 20:49 UhrLesedauer: 1 Min.
United Internet baut bei seinen Töchtern 1&1 und Ionos Stellen ab. Insgesamt sollen rund 800 Arbeitsplätze wegfallen.
Der United-Internet-Konzern hat bei seinen Töchtern 1&1 und Ionos Sparprogramme mit einem Stellenabbau auf den Weg gebracht. Insgesamt sollen bei den zwei Unternehmen rund 800 Arbeitsplätze wegfallen, teilten die Töchter und der Mutterkonzern in Montabaur und Karlsruhe mit. 1&1 senkte zudem wegen der anfallenden Einmalkosten den Ausblick für das operative Ergebnis 2026.
Für United Internet ergeben sich insgesamt einmalige Umbaukosten von etwa 95 Millionen Euro, die sich im Geschäftsjahr 2026 ergebnisbelastend auswirken werden, wie es hieß. Die Restrukturierungsaufwendungen würden als einmaliger Sondereffekt ausgewiesen und entsprechend bereinigt. Sie belasteten insofern nicht die operative Prognose für das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von etwa 1,45 Milliarden Euro. Auch den Rest des Ausblicks ließ United Internet unverändert.
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Umbauprogramm bei Versatel kostet in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro
Nach Umsetzung der Sparprogramme werden bei United Internet Kosteneinsparungen von rund 55 Millionen Euro im Jahr erwartet, die in die weitere Unternehmensentwicklung investiert werden sollen.
Bei 1&1 betrifft der Umbau Versatel, das im Konzernverbund unter anderem für das Glasfasergeschäft von Gewerbekunden verantwortlich ist. Organisation, Prozesse und Strukturen sollen verschlankt werden, die Mitarbeiterzahl soll von etwa 1.350 Vollzeitstellen auf rund 1.000 sinken. Das Umbauprogramm kostet den Angaben zufolge in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro.












