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Home » Stadionsprecher Trippel rastet gegen Dortmund aus – Strafe?
Deutschland

Stadionsprecher Trippel rastet gegen Dortmund aus – Strafe?

By zeit-heute.deMärz 7, 20263 Mins Read
Stadionsprecher Trippel rastet gegen Dortmund aus – Strafe?
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„Pfui! Widerlich!“

Stadionsprecher rastet aus: Ärger nach BVB-Sieg in Köln


07.03.2026 – 21:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Stadionsprecher Michael Trippel (Archivbild): Ihm könnte ein Nachspiel drohen. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago)

Schiri- und Stadionsprecher-Ärger im Topspiel: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund (1:2). Doch hinterher geht es um mehrere VAR-Entscheidungen.

Der 1. FC Köln hat eigentlich schon genug Probleme. Nun könnte auch noch Ärger wegen Stadionsprecher Michael Trippel hinzukommen. Das kölsche Urgestein, das seit 1999 in Müngersdorf bei jedem FC-Spiel am Mikrofon sitzt, leistete sich am Samstag gegen Borussia Dortmund einen verbalen Aussetzer.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sah Jahmai Simpson-Pusey nach einem Eingriff des VAR die Rote Karte. Der FC-Verteidiger hatte seinen Gegenspieler Maximilian Beier mit offener Sohle von hinten in die Hacke getreten und zunächst die Gelbe Karte gesehen. Schiedsrichter Daniel Siebert korrigierte diese Entscheidung aber nach dem Hinweis seines VAR und zeigte dem Engländer glatt Rot.

Als Simpson-Pusey vom Platz schlich, ertönte plötzlich die Stimme Trippels über die Stadionlautsprecher. „Pfui! Widerlich!“, rief Trippel, wohl in Richtung des Schiedsrichters, in sein Mikrofon. Schon häufiger in den vergangenen Jahren war der 71-Jährige durch emotionale Zwischenrufe aufgefallen. Sein Auftritt am Samstagabend könnte aber Folgen haben, sollte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermitteln. Eine Strafe für Trippel ist möglich.

So war Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hinterher auch darauf bedacht, die Aktion zu kritisieren. „Das ist eine Thematik, die gefällt mir nicht. Ich finde, wir sollten nicht über den Stadionsprecher den Schiedsrichter bewerten“, sagte Kessler. „Ich glaube, dafür gibt es Personen, die dürfen das nach dem Spiel tun, die werden in diesem Club auch dafür bezahlt. Da gehört er sicherlich nicht dazu.“

Deutliche Worte in Richtung Trippel, der aber noch einen draufsetzte. Denn in der Nachspielzeit der Partie bekam BVB-Verteidiger Yan Couto den Ball im Dortmunder Strafraum an den linken, ausgestreckten Arm. Eine diskussionswürdige Situation, die Lothar Matthäus bei Sky als „klares Handspiel“ bezeichnete. Die Pfeife Sieberts blieb allerdings stumm – und auch der VAR schaltete sich nicht ein.

Nach dem Schlusspfiff echauffierte sich Trippel erneut am Mikrofon, während Kessler in diesem Augenblick bei Siebert auf dem Rasen stand und mit dem Schiedsrichter sprach. Trippel schimpfte über die Stadionlautsprecher: „Ich werde dafür Ärger bekommen, aber ein Dortmunder bekommt den Ball in der fünften Minute der Nachspielzeit im Dortmunder Strafraum an die Hand und es schaut sich noch nicht mal jemand an. Was ist da los?“

Es folgte das zu erwartende Pfeifkonzert auf den Rängen gegen das Schiedsrichter-Gespann. Ein Aufwiegeln der Fans, welches der DFB nicht ohne Ermittlungen belassen dürfte. Der FC hingegen hatte davon nichts. Das Spiel ging erneut verloren. Die Geißböcke sind seit fünf Partien ohne Sieg und nach dem 1:2 gegen den BVB den Abstiegsrängen erneut näher gerückt.

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