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Home » Reisebus aus Niederlanden verunglückt – mehrere Tote in den Alpen
Panorama

Reisebus aus Niederlanden verunglückt – mehrere Tote in den Alpen

By zeit-heute.deSeptember 11, 20263 Mins Read
Reisebus aus Niederlanden verunglückt – mehrere Tote in den Alpen
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Großeinsatz

Mehrere Tote bei Busunglück in den Alpen – Reisegruppe an Bord


Aktualisiert am 11.09.2026 – 08:30 UhrLesedauer: 2 Min.

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Rettungskräfte sind zu einem Unfall mit einem Bus des Reiseunternehmens Oad ausgerückt. Laut der Schweizer Polizei gab es mehrere Tote und Verletzte. (Quelle: Jon Duschletta/Engadiner Post via ANP/dpa/dpa-bilder)

In der Schweiz hat es ein schweres Busunglück gegeben. An Bord sollen 48 Menschen gewesen sein.

Nach einem tödlichen Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden haben die Behörden erste Details zur Unfallursache genannt. Der niederländische Reisebus sei gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße abgekommen, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegengeblieben. Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle aus.

Die Zahl der Opfer ist noch unklar. Die Polizei sprach lediglich von mehreren Toten und Verletzten und verwies darauf, dass die genaue Opferzahl erst heute Vormittag bekannt gegeben werden solle. Zuvor müssten noch die Angehörigen informiert werden, hieß es in der Nacht. Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge gegen 16.15 Uhr in den Alpen zwischen den Orten Susch und Zernez. Am Abend war die Bergung der Leichen noch im Gange.

An Bord des Reisebusses waren nach Polizeiangaben wohl knapp 50 Personen. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchenverbandes ANVR berichtete der Zeitung „Blick“ von einer 48-köpfigen Reisegruppe.

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„Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt“

Es handelt sich um einen Bus, der für die bekannte niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs war. Die Organisation zeigte sich erschüttert. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz“, hieß es in einer Stellungnahme.

„Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“ Die Behörden und Einsatzkräfte seien noch mit den Rettungsmaßnahmen beschäftigt sowie damit, die Lage vor Ort und die Zahl der Opfer zu erfassen.

„Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. Wir setzen alles daran, so schnell wie möglich Klarheit zu gewinnen und die Betroffenen sowie ihre Familien nach Kräften zu unterstützen“, teilte Oad mit. Aktuell könnten leider noch keine weiteren Informationen gegeben werden. Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.

Fotos zeigen umgekippten Reisebus

Mehrere Tote bei Busunfall in der SchweizVergrößern des Bildes
Busunfall in der Schweiz: An Bord befanden sich 48 Niederländer. (Quelle: Jon Duschletta//Engadiner Post via ANP/dpa/dpa-bilder)

Wie die niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad“ berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unfalltag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus soll dem Busunternehmen Hartemink aus Eibergen gehören. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Westfalen entfernt liegt.

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