50 Meter in die Tiefe
Griff löst sich aus Felswand: Deutsche stürzt in den Tod
Aktualisiert am 19.10.2026 – 17:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine 32-Jährige und ihr gleichaltriger Begleiter sollen erfahrene Bergsteiger gewesen sein. Trotzdem kommt es zum Unglück.
In den italienischen Alpen ist es erneut zu einem tödlichen Vorfall gekommen: Auf der anspruchsvollen Route Cengia dei Camosci stürzte eine deutsche Bergsteigerin rund 50 Meter in die Tiefe. Sie kam dabei ums Leben. Ihre Leiche konnte geborgen werden. Aus welcher Region Deutschlands die Frau stammt, ist noch unklar.
Die 32-Jährige war am Sonntagnachmittag mit einem gleichaltrigen Österreicher an der Nordwand des Grande Nabois in den Julischen Alpen unterwegs, als es gegen 14.30 Uhr zu dem Unfall kam. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, galten die beiden als „gut ausgebildete Bergsteiger mit ausreichenden technischen Fähigkeiten“.
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Italien: Griff gab offenbar nach
Die Route Cengia dei Camosci in der Jôf-Fuart-Gruppe verläuft entlang des Bergmassivs gegenüber der Cengia degli Dei, auf Deutsch etwa „Götterband“ oder „Felsband der Götter“.
Die beiden Bergsteiger sollen gerade eine schwierige Passage hinter sich gebracht haben, als ein Griff nachgab, berichten italienische Medien. Die 32-Jährige stürzte daraufhin in die Tiefe. Ihr österreichischer Begleiter blieb unverletzt.
Im Einsatz waren Kräfte der alpinen Bergrettung, der spezialisierten Berg- und Höhlenrettungseinheit der italienischen Finanzpolizei sowie des regionalen Luftrettungsdienstes Friaul-Julisch Venetien. Nach Angaben von Ansa war die Bergung gegen 17.30 Uhr abgeschlossen.
Der Grande Nabois liegt in den Julischen Alpen in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Die Grenze zu Slowenien ist von dort nur etwa zehn Kilometer Luftlinie entfernt.











