Probleme mit Rangnick?
Personal-Beben in Österreich: Sportdirektor muss gehen
11.09.2026 – 19:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein langjähriger Funktionär verlässt den ÖFB. Der Verband äußert sich zu den Gründen – aber es gibt noch eine weitere Vermutung.
Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und Erfolgs-Sportdirektor Peter Schöttel gehen nach neun Jahren getrennte Wege. Medienberichten zufolge sollen auch Differenzen mit Nationaltrainer Ralf Rangnick zu der Entscheidung geführt haben. Der ÖFB sprach von „unterschiedlichen Vorstellungen hinsichtlich der künftigen strategischen Ausrichtung und Ausgestaltung“ der Position.
Die Entscheidung wurde am Freitag im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung getroffen. In Schöttels Amtszeit fallen zwei Teilnahmen der Nationalmannschaft an Europameisterschaften sowie die erstmalige Qualifikation für eine Weltmeisterschaft seit 28 Jahren. Zudem stieß das Frauen-Nationalteam 2022 erstmals in ein EM-Viertelfinale vor, die U17 erreichte 2025 sogar das WM-Finale.
„Ich nehme die getroffene Entscheidung zur Kenntnis. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere der Direktion Sport, für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in neun sehr erfolgreichen Jahren bedanken“, wurde Schöttel in einer ÖFB-Mitteilung zitiert.












