Sechs weitere Abfahrten geplant
„Mein Schiff 3“: Nach dem Unfall drohen weitere Reiseausfälle
Aktualisiert am 27.10.2026 – 13:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Schon am 14. November soll die „Mein Schiff 3“ wieder in Bremerhaven ablegen. Doch zunächst müssen Experten das Ausmaß der Schäden am Kreuzfahrtschiff klären.
Nach der Kollision der „Mein Schiff 3“ in Bremerhaven prüft TUI Cruises mögliche Auswirkungen auf weitere Kreuzfahrten. Das teilte die Reederei am Montag (26. Oktober) mit. Die aktuelle Kanarenreise wurde bereits abgesagt.
Das Kreuzfahrtschiff liegt nach Angaben der Reederei weiterhin in Bremerhaven. Fachleute untersuchen die Schäden und bereiten die Reparaturen vor. Dafür muss die „Mein Schiff 3“ in eine Werft. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist bislang nicht bekannt.
Nächste Kreuzfahrt soll am 14. November starten
Laut dem offiziellen Reiseplan soll die „Mein Schiff 3“ am 14. November wieder in Bremerhaven ablegen. Vorgesehen ist eine 14-tägige Norwegen-Kreuzfahrt, die unter anderem zum Nordkap führt. Am 28. November soll das Schiff zu einer viertägigen Reise über Oslo nach Kiel aufbrechen.
Von Kiel aus sind für den 2., 9. und 16. Dezember weitere Kreuzfahrten geplant. Am 23. Dezember soll das Schiff schließlich wieder von Bremerhaven zu einer 18-tägigen Kanarenreise über Weihnachten und Silvester starten. Insgesamt stehen damit bis Jahresende noch sechs Abfahrten im Reiseplan.
Erhebliche Schäden an der „Mein Schiff 3“
Bei dem Unfall am Sonntag (25. Oktober) war das Kreuzfahrtschiff nach Polizeiangaben von einer Windböe erfasst worden und mit zwei Containerschiffen kollidiert. Dabei wurden unter anderem Rettungsboote, die dazugehörigen Kräne und die Außenhaut der „Mein Schiff 3“ beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die Dienststelle Schiffssicherheit verhängte anschließend für alle drei beteiligten Schiffe ein Auslaufverbot. Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf.
Sobald feststeht, welche Auswirkungen der Unfall auf die kommenden Reisen hat, will TUI Cruises die gebuchten Gäste und Vertriebspartner direkt informieren. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, teilte die Reederei nicht mit.












