Ärger für Fußballstar
Folgenschwere Aussage: Mbappé verliert zwei Sponsoren
Aktualisiert am 27.10.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein im Internet kursierendes Video bringt Kylian Mbappé in China in ernsthafte Schwierigkeiten. Zwei große Konzerne reagieren mit sofortiger Wirkung.
Der französische Nationalspieler Kylian Mbappé hat in China zwei Sponsoren verloren. Der Sportgetränke-Hersteller Dongpeng und der Molkereikonzern Mengniu haben ihre Zusammenarbeit mit dem Real-Madrid-Stürmer mit sofortiger Wirkung beendet – ausgelöst durch ein Video.
In dem Clip wird Mbappé gefragt, welches das lustigste Meme sei, das er je gesehen habe. Seine Antwort: das von seinem Gesicht auf dem Kopf eines „chinesischen Diktators“. Mbappé hat im Internet den Ruf, ein äußerst dominant auftretender Spieler zu sein, weshalb er scherzhaft zu Mao Zedong gemacht worden war. Witze über Mao Zedong, den 1976 verstorbenen Staatsgründer der Volksrepublik China, gelten dort als besonders sensibles Thema.
Dongpeng erklärte in einer Mitteilung: „Unser Unternehmen verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jedem Verhalten, das nationale Gefühle beleidigt.“ Mengniu schloss sich an. Der Konzern erklärte: „Mit sofortiger Wirkung beendet unser Unternehmen jede Zusammenarbeit mit Kylian Mbappé.“ Zudem lehne Mengniu „jegliche Worte oder Handlungen, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzen“, strikt ab.
Am Dienstagmittag reagierte Mbappé auf die Entscheidungen der Sponsoren, bat in einer Stellungnahme um Entschuldigung. „Mein Kommentar war unüberlegt, und ich verstehe jetzt, dass er vielen Menschen in China sowie in chinesischen Gemeinschaften weltweit wehgetan hat.“ Er habe „tiefen Respekt“ vor den Menschen in China und der Geschichte des Landes, so Mbappé.












