French Open in Paris
Gegen die Überraschung: Fliegt der nächste große Name raus?
Aktualisiert am 03.06.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 3 Min.

Der letzte verbliebene Mitfavorit neben Alexander Zverev trifft auf einen Italiener in Topform. Wer schafft es ins Halbfinale?
In Paris rückt das Feld immer weiter zusammen. Mit Félix Auger-Aliassime steht nach Alexander Zverev der in der Weltrangliste am besten platzierte verbliebene Spieler im Turnier. Der Kanadier, derzeit Nummer vier der Welt, trifft nun auf Flavio Cobolli. Der Italiener, an Position zehn gesetzt, spielte bislang ebenfalls stark auf in der französischen Hauptstad und will erstmals in seiner Karriere das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichen.
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Félix Auger-Aliassime – Fabio Cobolli 1:1
1. Satz, 1:1 – Erneut trifft Auger-Aliassime den Ball nur mit dem Rahmen, kann auch gegen Cobollis zweiten Aufschlag nichts ausrichten. Aber auch beim Italiener sitzen die Bälle noch nicht ganz. Dann gelingt ihm ein Vorhand-Winner zum 30:30. Auger-Aliassime zieht das Tempo an, will einen Stopp einstreuen – landet aber im Netz. Cobolli will mitgehen, versucht es selbst mit einem Stopp, den Auger-Aliassime aber erläuft und ins leere Feld abschließt. Dann landet Cobolli im Aus – und sein Gegner hat direkt die Chance zum Re-Break. Es gelingt ihm, weil sich auch der Italiener den nächsten Fehler leistet.
1. Satz, 0:1 – Fehlstart für Auger-Aliassime, dem bei 0:15 direkt ein Doppelfehler unterläuft. Die Schläge sitzen noch überhaupt nicht beim Kanadier. Ein Rückhand-Cross ist viel zu weit, und Cobolli hat direkt zwei Breakbälle. Den ersten vergibt der Italiener mit einem Vorhand-Fehler, den zweiten wehrt „FAA“ mit einem schönen Stopp am Netz ab. Aber dann landet der Kanadier mit einer Vorhand im Netz, Cobolli ballt die Faust. Und holt sich das Break durch den nächsten Rückhand-Fehler seines Gegners.
Vor dem Match – Beide Spieler haben nun den Court betreten. Sie werden sich jetzt noch etwas einspielen, dann geht es los.
Vor dem Match – Der direkte Vergleich spricht bisher für Cobolli, der beide Aufeinandertreffen gewinnen konnte. 2024 schlug er Auger-Aliassime in Acapulco 2:6, 6:3, 6:2. Im selben Jahr ging auch das Duell beim Masters in Kanada an den Italiener: 6:3, 6:2.
Vor dem Match – Auger-Aliassime hat derweil schon jetzt kanadische Tennis-Geschichte geschrieben. Die Nummer vier der Setzliste, zumindest auf Papier der härteste Rivale von Alexander Zverev, gewann am Montag souverän 6:3, 7:5, 6:1 gegen den Chilenen Alejandro Tabilo – und ist damit der erste Kanadier unter den letzten Acht der French Open.












