08.05.2026 – 14:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Gruppe von Bergsteigern macht sich auf den Weg – auf einen aktiven Vulkan. Nach dem Ausbruch kommt für drei von ihnen jede Hilfe zu spät.
In Indonesien sind bei einem Vulkanausbruch nach Angabe der örtlichen Polizei mindestens drei Menschen gestorben. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs am Freitagmorgen soll eine Gruppe von etwa 20 Bergsteigern auf dem Vulkan Dukono gewesen sein. Laut Behördenangaben gab es bereits seit dem 17. April ein Kletterverbot für den Berg.
Laut Polizei kommen zwei der Toten aus Singapur, der Dritte ist Indonesier. Die Rettungskräfte seien aktuell auf der Suche nach weiteren, eventuell noch auf dem Berg festsitzenden Wanderern. Laut Katastrophenschutz mussten fünf Personen behandelt werden, ihre Identitäten seien aktuell noch unklar. Da der Vulkan weitere erhöhte Aktivität zeige, werde die Rettung weiter erschwert.
Der Vulkan Dukono liegt auf der Inselgruppe Molukken. Er ist einer der aktivsten Vulkane des Landes, laut der Behörde spuckte er am Freitag eine zehn Kilometer hohe Aschewolke. Bereits in den vergangenen Tagen konnte eine verstärkte Aktivität beobachtet werden. Der Ausbruch am Freitag soll länger als eine Viertelstunde gedauert haben.
Der Vulkan ist seit 1933 nahezu durchgängig aktiv. Er ist über 1.100 Meter hoch. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Hier kommt es regelmäßig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben. In dem Land gibt es fast 130 aktive Vulkane.











