Eisheilige schlagen zu
Wärmewende am Wochenende – dann fällt Schnee
Aktualisiert am 08.05.2026 – 17:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst tropische Schwüle, dann nahen Unwetter: Am Wochenende unmittelbar vor den Eisheiligen geht es heiß her. Dann kommt die nächste Wetterwende.
Die Kälte der vergangenen Tage weicht vorübergehend frühsommerlichem Wetter: Ein Hoch über dem Baltikum beschert Deutschland einen Wetterumschwung, der ein warmes Wochenende verspricht.
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) dominiert am Samstag freundliches Wetter. Die Temperaturen steigen auf bis zu 25 Grad, nur in der Nordosthälfte bleibt es mit bloß maximal 21 Grad etwas kühler. Bis auf einzelne Gewitter und Schauer am Nachmittag und Abend über dem süddeutschen Bergland ist es meist heiter.
Am Sonntag schießen die Temperaturen weiter in die Höhe, in einigen Regionen wird es regelrecht heiß. Der DWD erwartet bis zu 27 Grad. Besonders in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen sind hohe Temperaturen vorhergesagt. Lediglich im äußersten Norden und Nordwesten bleibt das Thermometer bei 15 bis 21 Grad stecken.
In der Nacht zum Montag verlagert sich das Geschehen gen Westen und in die Mitte: Dort können innerhalb von zwölf Stunden bis zu 40 Liter Starkregen niedergehen. Es bildet sich eine markante Luftmassengrenze über der Mitte des Landes, von Norden strömt deutlich kühlere Luft ins Land. Bis Montagabend erreicht die Kaltfront schließlich die Alpen und beendet damit pünktlich zum Start der Eisheiligen die Wärmephase.
In der Nacht zum Dienstag ziehen sich die Niederschläge allmählich an die Alpen zurück. „Mit der einfließenden Kaltluft sinkt die Schneefallgrenze dort auf etwa 1.500 Meter“, schreibt der DWD. Selbst auf dem Großen Arber seien einzelne Schneeflocken möglich.











