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Home » Betrüger greifen Versicherte mit einer neuen Masche an
Wirtschaft

Betrüger greifen Versicherte mit einer neuen Masche an

By zeit-heute.deJuli 24, 20262 Mins Read
Betrüger greifen Versicherte mit einer neuen Masche an
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Neue Methoden

Betrüger nehmen AOK-Versicherte ins Visier


Aktualisiert am 24.07.2026 – 04:02 UhrLesedauer: 2 Min.

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Schild der AOK: Betrüger versuchen mit verschiedenen Maschen, an die Daten der Versicherten zu gelangen. (Quelle: IMAGO/Elke Münzel/imago)

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AOK-Versicherte werden momentan zum Austausch ihrer Gesundheitskarte aufgerufen. Hinter entsprechenden Mails steckt allerdings Betrug – die Krankenkasse warnt zudem vor weiteren Maschen.

Betrüger versuchen mit einer neuen Masche, an die Daten von Versicherten der AOK zu gelangen. Davor warnen Verbraucherschützer sowie der gemeinnützige Verein Mimikama aus Österreich. Die derzeitige Vorgehensweise: In ihren Mails geben die Betrüger vor, dass die Gesundheitskarten der Versicherten ausgetauscht werden müssten, da sie sonst mit neuen digitalen Lesegeräten nicht mehr kompatibel seien.

Dabei üben die Betrüger Druck aus: Sollten die AOK-Kunden nicht zeitnah einen Wechsel ihrer Gesundheitskarte veranlassen, könne eine Nutzung der Karte ab dem 1. August dieses Jahres nicht mehr gewährleistet werden. Zugleich werden die Versicherten dazu aufgerufen, einen Link zu aktivieren, um den Kartenaustausch in die Wege zu leiten.

Was auf Betrüger hindeutet

Laut Verbraucherschützern gibt es mehrere Indizien, die auf eine sogenannte Phishing-Mail hindeuten, mit der Betrüger die Daten ihrer Opfer abgreifen wollen. Dazu zählen eine unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse, die Drohung mit Nichtnutzung der Gesundheitskarte ab dem 1. August sowie die Aufforderung zur Bestätigung über einen Link, mit der die Nutzer letztlich auf eine betrügerische Internetseite gelockt werden sollen.

Verschiedene Methoden

Die Masche mit der Gesundheitskarte ist nicht der einzige Phishing-Versuch, der AOK-Kunden momentan erreicht. Die Krankenkasse listet auf ihrer Seite weitere Methoden auf, mit denen Betrüger versuchen, an die Daten der Versicherten zu gelangen:

  • Aufforderung zur Identitätsbestätigung auf „Meine AOK“: Betrüger behaupten in Mails mit dem Betreff „AOK: Bestätigung Ihrer Daten erforderlich“, dass eine Online-Identifizierung für den Zugang von „Meine AOK“ noch ausstehe. Die Identifizierung soll über einen Link gestartet und anschließend mittels Onlinebanking bestätigt werden.
  • Empfehlung für Blutzuckermessgerät: In einem gefälschten Newsletter mit AOK-Logo wird zurzeit ein Blutzuckermessgerät empfohlen. Die Verfügbarkeit des Messgeräts kann über einen Link geprüft werden.
  • Leistungs- und Beitragsrückerstattungen: Häufig erreichen Versicherte auch Mails oder SMS, in denen ihnen eine Rückerstattung für Beiträge, Leistungen oder Medikamente versprochen wird. Meistens liegt diese im dreistelligen Euro-Bereich. Häufig setzen die Betrüger eine zeitliche Frist, um Druck aufzubauen. Die Adressaten dieser Nachrichten werden dazu aufgefordert, ihre Daten über einen Link zu aktualisieren oder die Rückerstattung über eine Webseite anzufordern.

Die Verbraucherschützer sowie die AOK empfehlen, die Mail ungeöffnet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinen der enthaltenen Links anzuklicken.

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