„So schwer kann das doch nicht sein!“
Fund in den deutschen Alpen löst Empörung aus
21.10.2026 – 17:16 UhrLesedauer: 2 Min.
„So schwer kann das doch nicht sein!“: So kritisiert der Alpenverein das Verhalten mancher Bergbesucher. Anlass ist ein Fund an einer Hütte.
Einen ganzen Schlafplatz haben Unbekannte in den bayerischen Alpen zurückgelassen – und zwar samt Zelt, Schlafsäcken und Müll. Entdeckt hat das Lager der Deutsche Alpenverein (DAV) an der Höllentalangerhütte unterhalb der Zugspitze. Nun muss der Verein selbst aufräumen – und macht seinem Ärger auf Facebook Luft.
„Wir alle lieben die Berge. Umso trauriger ist es, wenn solche Bilder entstehen“, schreibt der Alpenverein München & Oberland. Der Appell fällt deutlich aus: „Bitte nehmt alles wieder mit ins Tal, was ihr mit hinaufgebracht habt – so schwer kann das doch nicht sein!“
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Die Höllentalangerhütte liegt auf 1.387 Metern Höhe im Wettersteingebirge bei Grainau, südwestlich von Garmisch-Partenkirchen. Sie ist ein wichtiger Stützpunkt für Bergsteiger auf dem Weg zur Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg.
Wildcampen in den Alpen nicht einfach so erlaubt

Der Alpenverein erinnert zugleich daran, dass geplantes Biwakieren in den bayerischen Alpen grundsätzlich eine Erlaubnis des Grundeigentümers oder der zuständigen Naturschutzbehörden erfordert. „Das gilt natürlich auch für das Höllental unterhalb der Zugspitze“, schreibt der Alpenverein.
Anders sieht es bei einem sogenannten Notbiwak aus. Wer etwa wegen einer Verletzung oder eines plötzlichen Wetterumschwungs nicht mehr sicher absteigen kann, darf ungeplant im Freien übernachten, wie das Bergsportportal „alpin.de“ erläutert.
Wem das verlassene Lager gehört und warum die Ausrüstung zurückblieb, ist nicht bekannt. Der Alpenverein appelliert an alle Bergfreunde, die Umgebung sauber zu halten – auch aus Rücksicht auf die Menschen, die sich um diese Orte kümmern. „Bitte respektiert die Natur!“












