Stellen fallen weg
Radikale Änderung bei der ältesten Boulevardzeitung Berlins
07.05.2026 – 15:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Ab September verantworten unter anderem Studenten die Redaktion der „B.Z.“. Der Umbau soll Stellen kosten – was bisher bekannt ist.
Die Journalistenschule „Axel Springer Academy of Journalism and Technology“ wird die Leitung der ältesten Boulevardzeitung Berlins übernehmen, wie das Medienhaus bekanntgab. Stellen würden im Zuge des Redaktionsumbaus abgebaut werden, berichtete unter anderem der Branchendienst „kress.de“.
Ab September verantworte demnach laut Axel Springer Miriam Krekel die neue Ausrichtung der Berliner Boulevardzeitung. Krekel leitet die Axel Springer Academy und war von 2017 bis 2022 bereits Chefredakteurin der B.Z. Die bisherige redaktionelle Struktur werde damit abgelöst. Was aus dem bisherigen Chefredakteur Jan Schilde werde, sei noch offen, so das Portal.
Mit dem Umbau gehe ein Stellenabbau einher. Ein Springer-Sprecher nannte dem Kress-Bericht zufolge den niedrigen, zweistelligen Bereich. Ein Freiwilligenprogramm sei geplant, sozialverträgliche Lösungen würden angestrebt.
Die neue „B.Z.“ solle von einem Kernteam erfahrener Redakteure sowie wechselnden Journalistenschülern der Academy gestaltet werden. Geplant seien Daten- und investigative Recherchen sowie KI-gestützter hyperlokaler Journalismus. Die technische und kaufmännische Verantwortung verbleibe in der Bild-Gruppe.
Die „B.Z.“ wurde 1877 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen.












