„Träumen kostet nichts“
Wildes Gerücht um Pep Guardiola nimmt Fahrt auf
24.04.2026 – 15:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Fußball-Italien steht nach der verpassten WM-Teilnahme vor einem sportlichen Neuanfang. Nun macht ein unerwarteter Name die Runde.
Übernimmt Pep Guardiola die italienische Nationalmannschaft? Wie die italienische „Gazzetta dello Sport“ berichtet, ist der Spanier nicht abgeneigt von einem Engagement bei der „Squadra Azzurra“ und würde sich ein Angebot anhören. Bereits Anfang April hatte es erste Gerüchte über den aktuellen Trainer von Manchester City gegeben.
Auch Italiens früherer Nationalspieler und heutiger Techniktrainer Leonardo Bonucci geriet am Rande der Laureus Awards ins Schwärmen: „Wenn es um radikale Änderungen geht, dann ist Pep der richtige Mann für den Job“, sagte er und fügte an: „Ich würde mit Guardiola von vorne beginnen.“ Italien zählte einst zu den großen Nationen in der Fußballwelt. Nach dem letzten EM-Titel 2021 ging es sportlich jedoch bergab, in diesem Jahr verpasste das Team zum dritten Mal nacheinander die WM-Teilnahme. Bonucci sagte daher auch: „Das wird schwierig, aber träumen kostet nichts.“
Die Herausforderung wäre also groß. Italiens Verband steht vor der Aufgabe, die Nationalmannschaft neu auszurichten. Hinzu kommt ein finanzieller Aspekt. Guardiola steht noch bis 2027 bei Manchester City unter Vertrag, dem Bericht zufolge verdient der Spanier in England ein Gehalt, das weit über den Standards des italienischen Fußballverbandes liegen soll. Laut der spanischen Zeitung „Marca“ gibt es allerdings einen Weg, das Finanzielle aufzufangen: Demnach steht mit Puma ein Sponsor bereit, der mögliche Kosten einer Verpflichtung Guardiolas tragen könnte.
Dass sich Guardiola grundsätzlich eine Tätigkeit als Nationaltrainer vorstellen kann, ist seit Jahren bekannt. Zudem bringt er persönliche Bezüge mit: Als Spieler lief er in der Serie A für die Roma und Brescia auf. Auch sprachlich wäre ein Engagement kein Neuland, da er Italienisch spricht und laut der „Marca“ „wiederholt seine Bewunderung für den italienischen Fußball zum Ausdruck gebracht“ habe. Bislang hat er sich nicht zu den aktuellen Spekulationen geäußert. 2018 ließ er auf die Frage nach einem möglichen Engagement in Italien jedoch zumindest eine grundsätzliche Offenheit erkennen und antwortete: „Warum nicht?“











