
Bei vielen Nutzern beliebt ist auch die Funktion „Buy now, pay later“, zu Deutsch: jetzt kaufen, später bezahlen. Ohne zusätzliche Gebühren ist das für einen Zeitraum von 30 Tagen möglich. Wählen Sie dazu beim Online-Kauf die Option „Bezahlung nach 30 Tagen“ im Bereich „Später bezahlen“ aus. Gegen eine Gebühr können Sie den Zeitraum auf maximal 84 Tage ausweiten.
Paypal gilt als vergleichsweise sicher. Wenn Sie online per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen, können Ihre Daten leichter abgefangen werden. Paypals großer Vorteil ist seine Geschlossenheit: Das Unternehmen hat keine Zugangsdaten zum Online-Banking, wie es beispielsweise bei Direktüberweisungssystemen der Fall ist.
Auf der Paypal-Website eingegebene Daten werden zudem verschlüsselt übertragen. Außerdem bietet Paypal einen zusätzlichen Käuferschutz, der beispielsweise einspringt, wenn ein Händler nicht liefert.
Allerdings ist auch Paypal nicht vor Betrug gefeit. So waren etwa Paypal-Nutzer mit Verknüpfung zu Google Pay von dubiosen Abbuchungen betroffen (mehr dazu hier). Paypal sicherte anschließend zu, unberechtigte Zahlungen zu erstatten.
Um es Hackern so schwer wie möglich zu machen, sollten Sie Ihr Paypal-Konto nicht nur mit einem Passwort schützen, sondern zusätzlich eine Authentifizierungs-App wie Authy oder Google Authenticator nutzen. Auch ist es sicherer, Paypal nicht mit anderen Diensten oder Ihrem Bankkonto zu verknüpfen, sondern nur das Paypal-Konto mit Guthaben aufzuladen.
Sie können mit Paypal auch kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen. Dafür müssen Sie zunächst die Paypal-App installieren. Haben Sie ein Android-Handy, können Sie das Konto nun unter Einstellungen mit Google Pay verknüpfen.
In den Smartphone-Einstellungen müssen Sie außerdem noch die Nahfeldkommunikation aktivieren, kurz NFC. Sie sorgt dafür, dass Sie kontaktlos an der Kasse bezahlen können, wenn Sie Ihr Handy an das Lesegerät halten. Eine Verbindung mit Apple Pay gibt es nicht.










