Dächer abgedeckt, Autos verschüttet
Unwetter richten schwere Schäden an – Tornado in Brandenburg
20.08.2026 – 02:04 UhrLesedauer: 3 Min.
Schwere Gewitter ziehen über Deutschland. Vielerorts stürzen Bäume um und landen auf Autos und Straßen. Es gab zahlreiche Einsätze und mehrere Verletzte.
Schwere Unwetter sind am Mittwoch über Teile von Deutschland gezogen. In Brandenburg soll es gegen 17 Uhr einen Tornado gegeben haben. Ein Dach wurde dabei in Fürstenwalde/Spree abgedeckt und Bäume stürzten um, wie es auf der Webseite der Europäischen Unwetter-Datenbank hieß.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine Menschen verletzt, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam sagte. Es seien einige Schäden entstanden, etwa weil umgestürzte Bäume Autos getroffen hätten.

Laut der Wetterseite tornadoliste.de besteht zudem ein weiterer Tornado-Verdacht im Stadteil Burgsolms der Stadt Solms im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Gegen 20.17 Uhr sei ein bodennaher Wirbel gefilmt worden. Bestätigt ist der Verdacht jedoch noch nicht.
Schwere Unwetter wüten im nördlichen Rheinland-Pfalz
Nach Starkregen und Sturm am Abend kämpfen Einsatzkräfte im Norden von Rheinland-Pfalz gegen zahlreiche Schäden. Es soll abgedeckte Dächer, herausgebrochene Hauswände, Stromausfälle und zahlreiche umgestürzte Bäume geben. Wie groß das Ausmaß der Schäden ist, war zunächst noch unklar.
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Zwei Menschen wurden im Bereich der Polizeidirektion Mayen durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. In Höhr-Grenzhausen im Westerwald riss der Sturm Wände aus Häusern. Mindestens zwei Bauwerke seien betroffen, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Es gab Schäden durch abstürzende Fassadenteile und umherfliegende Gegenstände. Und überall seien Bäume umgestürzt. In der Gemeinde Bannberscheid im Westerwaldkreis wurden Teile der Fassade der Aubachhalle weggeweht. Zudem fiel vor Ort großflächig der Strom aus. Vom Polizeipräsidium Koblenz hieß es, es gebe flächendeckend umgestürzte Bäume und Sturmschäden an Bauwerken.
Im Westerwaldkreis gebe es derzeit zahlreiche Einsätze, teilte die Kreisverwaltung am späten Abend mit. Es seien mehrere Gebäude beschädigt worden und es gebe flächendeckende Stromausfälle. Aktuell arbeiteten die Kräfte über 100 Einsatzstelle ab. Besonders betroffen seien etliche Verbandsgemeinden besonders im unteren Teil des Westerwaldkreises. „Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen sind mit umfangreichen Kräften im Einsatz“, teilte der Kreis mit. Der Schwerpunkt liegt auf der Abwehr akuter Gefahren, der Sicherung beschädigter Gebäude sowie der Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger.












