„Ich bin sehr betrübt“
Auf ärztlichen Rat: Udo Lindenberg sagt Auftritt ab
22.07.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Eigentlich wollte Udo Lindenberg Anfang August den von ihm gestifteten Panikpreis persönlich begleiten. Doch der 80-Jährige muss erneut absagen – und richtet emotionale Worte an seine Fans.
Udo Lindenberg muss seine krankheitsbedingte Pause verlängern. Der Musiker aus Hamburg wird nicht am Finale des von ihm gestifteten Panikpreises am 1. August im Kloster Hirsau in Calw (Baden-Württemberg) teilnehmen. Das teilte seine Kommunikationsagentur mit.
Nach Angaben der Agentur folgt die Absage einer dringenden ärztlichen Empfehlung. Lindenberg benötige nach einer über längere Zeit verschleppten schweren Gastritis – einer Entzündung der Magenschleimhaut – weiterhin ausreichend Zeit, um vollständig zu genesen.
Emotionaler Gruß an seine „Panik-Family“
Dem Sänger falle die Entscheidung nach Angaben seiner Agentur sehr schwer. In einer persönlichen Botschaft entschuldigte er sich bei seinen Fans. „Ich habe mich so auf den Abend und Euch, meine Panik-Family, gefreut“, erklärte Lindenberg.
„Und ich bin sehr betrübt, dass es nun doch nicht hinhaut. Ich hoffe von Herzen, dass Ihr auch ohne mich eine grandiose Panik-Party feiert.“ Außerdem versprach er: „Sobald Dr. Schleuderknie wieder über die Bühne federt, sehen wir uns wieder.“
„Mehrwöchige Auszeit“ war angekündigt
Bereits Ende Mai hatte sich Lindenberg zu einer Untersuchung in ein Hamburger Krankenhaus begeben und mehrere Auftritte abgesagt. Schon damals war von einer mehrwöchigen Auszeit die Rede.
Mit der erneuten Absage wird deutlich, dass sich die Erholung des 80-Jährigen länger hinzieht. Der Panikpreis wird seit 2008 alle zwei Jahre verliehen und zeichnet Nachwuchskünstler aus. In diesem Jahr gehen die Auszeichnungen an Katha Rosa, YALE und Finn Moriz.











