„Es war unterirdisch“
Nach Aus: Bundesliga-Trainer schimpft über seine Spieler
17.04.2026 – 07:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Mainz verliert das Rückspiel bei Racing Straßburg deutlich und scheidet aus der Conference League aus. Trainer Fischer findet danach deutliche Worte.
Dabei hatte Mainz das Hinspiel noch mit 2:0 gewonnen. Im Rückspiel beim französischen Erstligisten gelang den Rheinhessen allerdings keine einzige Torchance. „Es war unterirdisch. Wir haben uns nicht getraut, den Ball laufen zu lassen. Dafür braucht es Mut, den hatten wir nicht“, so Fischer. Über weite Strecken offenbarte sich ein Klassenunterschied. Sebastian Nanasi (26. Minute) und Abdoul Ouattara (35.) hatten das scheinbar beruhigende Mainzer Polster aus dem Hinspiel früh egalisiert, Julio Enciso (69.) und Emmanuel Emegha (74.) trafen die Mainzer dann bis ins Mark.
Am Ende bemühte sich Fischer noch um etwas versöhnliche Töne: „Ich muss auch vorsichtig sein nach so einem Spiel, dass man nicht was Falsches sagt. Die Jungs haben es bis heute zu gut gemacht, um alles schlecht zureden – aber es war wirklich unterirdisch.“
Mainz-Sportvorstand Christian Heidel sah es milder. Er meinte, die Mannschaft könne erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gehen: „Wir haben gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft im Wettbewerb verloren. Wir hätten viele, viele Dinge besser machen müssen, um eine Chance zu haben.“










