Sparpaket nicht ausreichend?
Porsche droht wohl Verlust von weiteren 4.000 Stellen
19.09.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Schon jetzt will Porsche Tausende Stellen streichen, um Kosten zu senken. Dem Mutterkonzern Volkswagen reichen die Sparpläne aber offenbar nicht aus.
Beim Sportwagenbauer Porsche könnten einem Zeitungsbericht zufolge 4.000 weitere Stellen wegfallen. Bei dem Mutterkonzern Volkswagen wachse nach der Gewinnwarnung die Sorge, dass das bisherige Sparpaket nicht ausreiche, berichtete das „Handelsblatt“ am Samstag. Dies gehe aus Unterlagen zum Aufsichtsratsbeschluss bei VW von Anfang September hervor. Für die Markengruppe „Sport Luxury“, zu der Porsche gehört, sehe die Vorlage eine Reduktion um rund 4.100 Mitarbeiter vor.
Allein bei den Gemeinkosten fehlen dem Bericht zufolge rund 700 Millionen Euro. Der VW-Plan solle ausdrücklich „zusätzlich zu bestehenden Vereinbarungen“ gelten, heißt es laut der Zeitung. Volkswagen hatte am Freitag die Prognose für das laufende Jahr gekappt.
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Bei Porsche fällt fast jede fünfte Stelle weg
2026 traut sich Europas größter Autobauer nur noch eine operative Umsatzrendite von gerade einmal einem Prozent zu – statt der bislang angenommenen vier bis 5,5 Prozent. Hauptgrund ist eine Milliardenabschreibung auf Porsche. Da Porsche eigenständig ist, kann Volkswagen Maßnahmen jedoch nur empfehlen, nicht anordnen.
Im Juli hatte Porsche zur Senkung der Personalkosten die Streichung von 5.000 weiteren Stellen bis 2035 beschlossen. Sie kommen zu den im ersten „Zukunftspakt“ 2025 beschlossenen 3.900 Mitarbeitenden bei Porsche und 500 Jobs bei Tochterunternehmen hinzu. Damit fällt fast jede fünfte Stelle weg.











