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Home » Bitcoin bei Volksbanken: Startschuss für Krypto-Offensive gefallen
Wirtschaft

Bitcoin bei Volksbanken: Startschuss für Krypto-Offensive gefallen

By zeit-heute.deSeptember 19, 20262 Mins Read
Bitcoin bei Volksbanken: Startschuss für Krypto-Offensive gefallen
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Wettbewerb wird härter

Jetzt setzen Volksbanken auch auf Bitcoin


Aktualisiert am 19.09.2026 – 09:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Bitcoin-Münzen (KI-Symbolbild): Volksbanken öffnen sich fürs Krypto-Geschäft – im Kampf um junge Kunden.

Volksbanken reagieren auf wachsenden Druck. Immer mehr genossenschaftliche Banken öffnen sich dem Kryptohandel – doch nicht alle sind überzeugt.

Beim Handel mit Kryptoanlagen wie Bitcoin und Ether unterstützen zunehmend auch Deutschlands Volksbanken ihre Kundschaft. Die ersten 6 Prozent der genossenschaftlichen Institute sind nach eigenen Angaben am Markt, weitere 26 Prozent wollen in spätestens fünf Monaten eine Lösung für den Kryptohandel eingeführt haben. Das ergab eine Umfrage des Genoverbands, an der sich vom 31. Juli bis 21. August 196 Institute beteiligten.

Deutlich mehr als die Hälfte der Institute im Verbandsgebiet, das alle Bundesländer außer Bayern und Baden-Württemberg umfasst, dürften demnach interessierten Kunden den Kryptohandel in den nächsten zwei Jahren anbieten (59 Prozent). Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider, also Anleger, die Investitionsentscheidungen eigenständig treffen.

„Niemandem ist damit gedient, wenn wir dieses Thema, an dem es wachsendes Interesse gibt, Wettbewerbern überlassen, die möglicherweise nur oder überwiegend Anlagen mit hohem Risiko bieten“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Genoverbands, Michael Hoeck. Allerdings sagen in der Umfrage 30 Prozent der Institute, dass sie bislang nicht planen, den Kryptohandel anzubieten.

Banken rechnen mit Verschärfung des Wettbewerbs

„Wir müssen unser Angebot so gestalten, dass wir für Kunden attraktiv sind und bleiben, gerade auch in der jungen Zielgruppe“, mahnt Hoeck. Immer mehr ausländische Banken und Neobanken buhlen um Kundschaft in Deutschland.

  • Bankmanager: „Ein Girokonto sollte nichts kosten“
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Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der befragten Vorstände rechnen mit einer starken oder sehr starken Verschärfung des Wettbewerbs um Einlagen. Wenig oder keine Verschärfung sehen nur 13 Prozent.

VolksbankVergrößern des Bildes
Volksbank-Logo: Etablierte Banken wie Volksbanken, Sparkassen und Privatbanken in Deutschland haben es mit zunehmender Konkurrenz von Neobanken zu tun. Zudem werben immer mehr Auslandsbanken hierzulande um Kundschaft. (Quelle: Markus Scholz/dpa/dpa-bilder)

Den Handel mit Kryptowährungen bieten Neobanken wie N26, Trade Republic und Revolut seit geraumer Zeit an. Die Sparkassen haben ihren Widerstand aufgegeben und über ihr Wertpapierhaus Dekabank ein Angebot entwickelt, das ab Oktober den Kryptohandel über die Sparkassen-App ermöglichen soll.

Digitale Bitcoin-Münzen werden durch Rechenprozesse erzeugt, Anleger bleiben in der Regel anonym, Transaktionen sind jedoch auf der öffentlichen Datenbank (Blockchain) einsehbar. Der Kurs des Bitcoins schwankt stark. Notenbanker halten solche Kryptotoken nicht für eine richtige Währung und warnen vor Risiken infolge von Spekulationsblasen. Aus ihrer Sicht fehlt die Kontrolle durch eine Zentralbank oder einen Staat.

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