Kosten, Preisentwicklung und Co.
Die Spargelsaison geht wieder los – das müssen Kunden wissen
Aktualisiert am 29.04.2026 – 12:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Es ist wieder Spargelzeit. Auch auf dem Hamburger Isemarkt greifen viele Besucher zum Frühlingsklassiker. Die Preise bleiben aktuell stabil – vorerst.
Im Frühjahr gehört Spargel zu den meistgefragtesten Produkten – auch auf dem Isemarkt in Hamburg. Zum Saisonstart ist die Nachfrage entsprechend hoch. Doch was kostet das Kilo aktuell – und wie geht es mit den Preisen weiter? Markthändler geben einen Einblick.
„Die Preise sind relativ stabil, so wie letztes Jahr“, sagt Dan Francken t-online am Dienstag auf dem Isemarkt. Er verkauft seit rund zehn Jahren Obst und Gemüse auf dem beliebten Wochenmarkt. Große Schwankungen habe es bislang nicht gegeben. Bei Francken kostet ein Kilo Spargel am Markttag 8,90 Euro, im Angebot gibt es zwei Kilo für 16 Euro.
Bei Konstantin Feldmann vom Obsthof Feldmann ist der Spargel etwas teurer: Hier kostet das Kilo aktuell 13,50 Euro. Feldmann betont, dass der Spargel jetzt allerdings auch etwas günstiger werde, da das Wetter besser sei. „Das hängt einfach damit zusammen, dass es die letzten Wochen ja doch sehr kalt war. Das ist immer davon abhängig.“
Die generell eher gestiegenen Preise für Spargel hängen laut Feldmann mit dem Mindestlohn zusammen – denn Spargel wird größtenteils per Hand gestochen. Viele andere Optionen zur Ernte gebe es nicht.
Auch Dan Francken prognostiziert, dass Besucher das Frühlingsgemüse in den kommenden Wochen etwas günstiger erwerben können. „Sobald es wärmer wird und die Bauern Freilandware haben, wird der Preis wieder runtergehen“, sagt er.
Auf dem Isemarkt selbst ist die Nachfrage zum Saisonstart bereits deutlich spürbar. „Wir verkaufen sehr, sehr gut Spargel und Erdbeeren“, sagt Dan Francken. Die hohe Nachfrage betrifft damit mehrere saisonale Produkte.
Auch Konstantin Feldmann beobachtet, dass die Nachfrage zunimmt – allerdings unterschiedlich stark je nach Markttag. „Am Wochenende ist es besser, weil die Leute mehr Zeit haben“, sagt er. Etwa, um selbst einzukaufen und frisch zu kochen.











