Bitteren Geschmack vermeiden
Spargel kochen: Das sind die sechs größten Fehler
Aktualisiert am 11.04.2026 – 08:08 UhrLesedauer: 3 Min.
Spargel ist ein Hochgenuss. Doch ab und zu wird die Freude beim Verzehr getrübt: Diese Spargel-Fehler sollten Sie besser vermeiden.
Spargel ist sehr gesund. Er enthält viel Vitamin C und E. Zudem steckt in ihm viel Kalium, das mit Natrium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers regelt und wichtig für die Arbeit des Herzens ist. Damit er nach dem Kochen gut schmeckt, gibt es einiges zu beachten.
Leider kann es ab und zu passieren, dass Spargel bitter schmeckt. Dies kann verschiedene Gründe haben: Meist sind die Stangen zu dicht am Wurzelstock gestochen worden, oder es gab einen plötzlichen Kälteeinbruch mit darauffolgender Hitze. Denn wachsender Spargel reagiert empfindlich auf Temperaturschwankungen.
Durch Zugabe von Zucker im Kochwasser können Sie dem Spargel geringe Mengen an Bitterstoffen entziehen. Eine Prise genügt meist schon. Ganz neutralisieren lässt sich der Geschmack bei sehr bitterem Spargel dadurch aber nicht. Ein weiterer Tipp: Spargel wird grundsätzlich von den Enden her bitter. Schneiden Sie diese also bei der Zubereitung oder vor dem Servieren großzügig ab, so können Sie zumindest noch einen Teil des Spargels sowie die zarten Spitzen genießen.
Gefährlich sind diese Bitterstoffe nicht. Wenn Sie allerdings zum wiederholten Male bitteren Spargel vom selben Händler erwischen, können Sie das Gemüse auch reklamieren – denn ordnungsgemäß angebauter Spargel sollte nicht sehr bitter schmecken.
Wenn Sie weißen Spargel zubereiten, müssen Sie ihn zunächst schälen. Halten Sie den Spargel dazu mit den Fingerspitzen oben fest, setzen Sie unter dem Kopf mit einem Sparschäler oder Spargelschäler an und ziehen Sie ihn Bahn für Bahn nach unten. Die Schichten direkt unter der Schale sind meist sehr holzig, schälen Sie sie deshalb großzügig – besonders am Spargelende. Schneiden Sie bei sehr holzigem weißen Spargel das Ende der Stange ebenfalls großzügig mit einem scharfen Messer ab.
Haben Sie den weißen Spargel geschält, werfen Sie die Spargelschalen und -enden nicht weg. Denn daraus können Sie noch Suppen und Soßen zubereiten. Dafür kochen Sie die Schalen und Enden einfach etwa 15 Minuten lang aus und verwenden das Spargelwasser danach beispielsweise als Grundlage für eine sahnige Soße oder für eine Spargelcremesuppe.
Wenn Sie Spargelstangen einfach in Wasser legen und es dann aufkochen, wird der Spargel meist matschig. Ein häufiger Fehler beim Spargelkochen ist auch, zu viel Wasser zu verwenden. Geben Sie die Stangen stattdessen in einen leeren Topf und befüllen Sie diesen nur mit so viel Wasser, dass der Spargel bedeckt ist.












