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Home » Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm
Politik

Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm

By zeit-heute.deMai 11, 20262 Mins Read
Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm
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Gefahr aus der Luft

Deutsche Schwergewichte entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm

Aktualisiert am 11.05.2026 – 14:06 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Telekom-Techniker an einem Mobilfunk-Mast – an solchen Masten könnten künftig auch Anti-Drohnen-Sensoren hängen. (Archivbild) (Quelle: Daniel Karmann/dpa/dpa-bilder)

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Der Ukraine-Krieg zeigt, dass unbemannte Fluggeräte immer wichtiger werden. Die Gefahr durch Drohnen dürfte auch in Deutschland steigen. Dafür wappnen sich zwei deutsche Firmen.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall übt den Schulterschluss mit der Deutschen Telekom, um gemeinsam feindliche Drohnen und Cyberangriffe abzuwehren. Ein entsprechendes Entwicklungsvorhaben für einen Drohnen-Schutzschild gaben die beiden Firmen bekannt. Es ist noch in einem frühen Stadium.

Es geht darum, Drohnen frühzeitig zu erkennen und dann durch Störsignale – bekannt als „Jammen“ – oder eigene Abfangdrohnen sowie möglicherweise Laserschüsse aufzuhalten, etwa an Kraftwerken, Industrieanlagen, Brücken und anderer kritischer Infrastruktur. Um konventionelle Flugabwehrgeschütze geht es nicht.

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Die Telekom soll ihre Kompetenz zu Handynetzen und anderen Digitalanwendungen in das Gemeinschaftsvorhaben einbringen, Rheinmetall ist für Sensorik und Effektoren, also Laser, zuständig.

Firmenchefs haben große Pläne

„Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital“, sagt Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Zur Abwehr brauche es eine Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen. „Rheinmetall und die Deutsche Telekom bündeln genau diese Fähigkeiten.“

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Seine Firma verkauft nicht nur Panzer, Schiffe und Munition, sondern auch Drohnen: Rheinmetall-Chef Armin Papperger. (Archivbild) (Quelle: Shireen Broszies/dpa/dpa-bilder)

Telekom-Chef Tim Höttges verweist auf die Kompetenz seiner Firma zur Konnektivität, Cloud und Datenanalyse, welche die Drohnenabwehr „auf ein neues Level“ heben soll: „Gemeinsam mit Rheinmetall stärken wir so die Souveränität und leisten unseren Beitrag dazu, Sorgen in der Bevölkerung zu reduzieren.“

Bislang werden die meisten Drohnen am Himmel über Deutschland von Piloten am Boden ferngesteuert, und zwar über eine Funkfrequenz, auf Englisch „Radio Frequency“ (RF). Die Funksignale lassen sich über sogenannte RF-Sensoren erkennen. Die Telekom setzt hierbei passive RF-Sensoren ein, die kein aktives Suchsignal aussenden. Das Gute daran: Wenn man sie an Funkmasten befestigt, stören sie die Mobilfunktechnik nicht.

Rheinmetall wiederum baut nicht nur selbst Drohnen, sondern hat auch Erfahrung mit der Bekämpfung und dem Abfangen von feindlichen Drohnen. Dabei greift die Firma auch auf spezielle Sensortechnologien zurück. Hierbei geht es nicht nur um den militärischen Einsatz, sondern auch um den Schutz ziviler Bereiche. So hat die Waffenschmiede Ende vergangenen Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger Polizei und dem Hamburger Hafen geschlossen, um Lösungen für mögliche Drohnen-Bedrohungen zu finden.

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