So hat sich gezeigt, dass Menschen mit Neurodermitis anfälliger für verschiedene Augenerkrankungen sind, zum Beispiel für
Nicht immer führt die Neurodermitis selbst zu den Entzündungen am Auge. Es gibt auch ein Neurodermitis-Medikament, das als Nebenwirkung Lidrand- und Bindehautentzündungen hervorrufen kann: Dupilumab.
Dieser Wirkstoff wird als Spritze verabreicht und ist seit 2017 für die Behandlung von Neurodermitis zugelassen. Zum Einsatz kommt er normalerweise nur bei Menschen, die unter sehr stark ausgeprägten Ekzemen leiden, welche sich durch andere Maßnahmen nicht ausreichend unter Kontrolle bringen lassen.
Wer Anzeichen für eine Neurodermitis bei sich entdeckt, sollte diese ärztlich abklären lassen. Bei Ekzemen auf den Augenlidern kann eine Hautärztin oder ein Hautarzt weiterhelfen. Zeichnet sich ab, dass bereits das Auge selbst betroffen ist, sollte die oder der Betroffene zur Augenärztin oder zum Augenarzt.
Die Behandlung richtet sich dann nach den Beschwerden. Akute Ekzeme an den Augenlidern lassen sich durch Salben mit entzündungshemmenden Wirkstoffen lindern, wie zum Beispiel niedrig dosiertes Kortison oder Ciclosporin.
Darüber hinaus sollten Erkrankte ihre Augen möglichst vor reizenden Stoffen wie Konservierungsmitteln, Farb- und Duftstoffen schützen. Diese können in Make-up, Augencremes, Shampoos und Produkten zur Gesichtsreinigung stecken, aber auch in bestimmten Augentropfen und Pflegemitteln für Kontaktlinsen.
Bei Entzündungen am Lidrand und der Bindehaut gestaltet sich die Behandlung oft schwierig. Bisher ist nicht ausreichend erforscht, welche Mittel und Maßnahmen diese Art von Entzündungen am Auge wirksam und schnell lindern können. Darum erfordert die Therapie meist viel Geduld.
Im besten Fall wird der Körper selbst mit der Entzündung fertig. Um ihn dabei zu unterstützen, sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:











