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Home » Neuer Blutwert entlarvt Gefahr bei gesunden Frauen
Gesundheit

Neuer Blutwert entlarvt Gefahr bei gesunden Frauen

By zeit-heute.deApril 12, 20263 Mins Read
Neuer Blutwert entlarvt Gefahr bei gesunden Frauen
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Forscher finden neuen Risikofaktor

Warum gesunde Menschen einen Herzinfarkt bekommen


Aktualisiert am 12.04.2026 – 10:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Arztgespräch (Symbolbild): Erst kürzlich wurde ein neuer Risikofaktor für Herzinfarkte entdeckt. (Quelle: Space_Cat/getty-images-bilder)

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Frauen haben ein um bis zu 55 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt nicht zu überleben als Männer. Eine Studie untersuchte, was dazu führen kann.

Für Herzinfarkte gibt es bestimmte Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Trotzdem erleiden viele Menschen auch ohne diese Risikofaktoren einen Infarkt oder Schlaganfall. Eine Studie zeigte: Ein unterschätzter Entzündungswert im Blut kann bei scheinbar gesunden Frauen auf ein hohes Risiko hinweisen.

Risiko vieler Frauen zu spät erkannt

Bisher konzentrierte sich die Präventivmedizin auf die eben erwähnten SMuRFs – die „Standard Modifiable Risk Factors“ (zu Deutsch: standardisierte veränderbare Risikofaktoren). Doch bei fast der Hälfte aller Frauen, die ein Herzereignis erleiden, fehlt jeder dieser bekannten Risikofaktoren.

  • Neue Studien enthüllen: Betablocker können lebensgefährlich sein.

US-Wissenschaftler haben im Rahmen der Women’s Health Study über 12.500 Frauen ohne SMuRFs über drei Jahrzehnte hinweg begleitet. Alle waren zu Beginn der Untersuchung gesund. Entscheidend war ein Wert im Blut: das sogenannte hoch-sensitive C-reaktive Protein (hsCRP) – ein Marker für systemische Entzündungen.

Enorme Gefahr

Das Ergebnis ist eindeutig: Frauen mit einem hsCRP-Wert über 3 mg/l hatten trotz ihres ansonsten gesunden Lebensstils ein

  • 77 Prozent höheres Risiko, im Laufe ihres Lebens an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken, ein
  • 39 Prozent höheres Risiko für einen Schlaganfall,
  • und ein um 52 Prozent erhöhtes Risiko für ein schweres kardiovaskuläres (Herz-Kreislauf-) Ereignis insgesamt – verglichen mit Frauen mit niedrigen hsCRP-Werten.

Ärzte sehen die Bedrohung nicht

„Frauen, die Herzinfarkte und Schlaganfälle erleiden, obwohl sie keine klassischen Risikofaktoren aufweisen, werden von den Algorithmen, die Ärzte im Alltag nutzen, nicht erkannt“, erklärte Studienleiter Dr. Paul Ridker.

Die Studie zeigt: Still verlaufende Entzündungsprozesse – sichtbar über hsCRP – sind bei diesen Frauen ein eigenständiger Risikofaktor. Besonders alarmierend: Vielen der betroffenen Frauen wird in Vorsorgeprogrammen ein niedriges Risiko zugeschrieben. Sie erhalten daher keine präventive Behandlung.

Cholesterinsenker zeigt Wirkung

Andere Studienergebnisse, die miteinbezogen wurden, zeigten, dass eine Behandlung mit dem Cholesterinsenker Rosuvastatin das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 38 Prozent senken konnte – selbst dann, wenn Cholesterinwerte eigentlich nicht behandlungsbedürftig erschienen.

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Die Forscher fordern, hsCRP bei Frauen deutlich früher und gezielter zu messen – idealerweise bereits ab dem mittleren Lebensalter, etwa ab 40 Jahren. Denn: Werden entzündete, aber sonst gesunde Frauen rechtzeitig erkannt, lassen sich gezielte Therapien einleiten – etwa mit Statinen, aber auch durch intensivere Lebensstilmaßnahmen.

„Wir sollten diese Frauen in ihren Vierzigern identifizieren, wenn mit der Präventivbehandlung begonnen werden kann – und nicht warten, bis die Krankheit in den Siebzigern fest verankert ist, wenn es oft zu spät ist, um wirklich etwas zu bewirken“, sagt Ridker.

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