Talk am Sonntag

Söders rechte Hand kommt zum BR-Stammtisch

24.04.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Die CSU musste bei den Stichwahlen in Bayern zuletzt Federn lassen (Archivbild): Für Generalsekretär Martin Huber gehen die Themen nicht aus. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

Zwei prominente Gäste treffen am Sonntag beim BR aufeinander – und bringen Politik und Kabarett an einen Tisch. Die Themen reichen von Energiekrise bis Glückssuche.

Am Sonntag (26. April 2026) empfängt Moderator Hans Werner Kilz beim TV-Stammtisch des Bayerischen Fernsehens (BR) CSU-Generalsekretär Martin Huber und Kabarettist Florian Schroeder zum Live-Gespräch. Gesendet wird wie gewohnt um 11 Uhr.

Jeden Sonntag lädt Kilz zu „Bier, Brezn und Gesprächen“ in den Brunner Wirt in Dachau, der als Kulisse für die Talkrunde dient. Dort diskutieren wechselnde Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft aktuelle Themen – oft kontrovers, manchmal überraschend persönlich.

Mit Martin Huber sitzt diesmal einer der engsten Vertrauten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Tisch. Der CSU-Generalsekretär gilt seit 2022 als dessen rechte Hand und war zuletzt maßgeblich an den Koalitionsverhandlungen in Berlin beteiligt. In der Energiekrise verteidigt Huber das Entlastungspaket der Bundesregierung. Das Paket sei aus seiner Sicht „der geeignete Hebel“, um Bürger zu unterstützen und zugleich die Wirtschaft anzukurbeln.

Alternativen wie ein Tempolimit lehnt Huber ab. Stattdessen fordert er unter anderem eine Neubewertung der Kernenergie. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bräuchten günstigen Strom, argumentiert er. Zugleich habe er sich dafür eingesetzt, zentrale CSU-Themen wie die Mütterrente im Koalitionsvertrag zu verankern.

Mit Florian Schroeder trifft Huber auf einen scharfzüngigen Kommentator des politischen Geschehens. Der Kabarettist und Autor ist seit mehr als zwei Jahrzehnten auf Bühnen und im Fernsehen präsent. In seinem aktuellen Buch „Happy End“ beschäftigt er sich mit der Frage nach dem Glück – und schlägt dabei auch persönliche Töne an.

Schroeder versteht sich als politischer Kabarettist und scheut klare Worte nicht. Die Grenze der Satire sei für ihn eindeutig: „Die Grenze bei Satire ist das Grundgesetz.“ Immer wieder greift er aktuelle Entwicklungen auf – etwa die US-Politik oder innenpolitische Debatten – und kommentiert sie pointiert und oft provokant.

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