Nach Rüge des Rechnungshofs

Kultursenatorin Wedl-Wilson bittet heute offenbar um Entlassung

24.04.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Sarah Wedl-Wilson (parteilos) ist seit Mai 2025 Berliner Kultursenatorin (Archivbild): Tritt sie am Freitag zurück? (Quelle: Jens Kalaene/dpa/dpa-bilder)

Kultursenatorin Wedl-Wilson steht erheblich unter Druck. Nun hat sie eine Stellungnahme angekündigt – offenbar geht es um ihren Rücktritt.

Noch am Donnerstagmorgen hatte Wedl-Wilson im Abgeordnetenhaus auf den ihr vorliegenden Berichtsentwurf reagiert. „Er beinhaltet Erwartungen und Empfehlungen, die ich erfüllen möchte“, sagte sie im Parlament. Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Tommy Tabor, wer für die rechtswidrig ausgezahlten Gelder hafte, antwortete Wedl-Wilson: „Die Verwaltungsvorgänge sind komplex.“

Später führten Wegner und Wedl-Wilson im Abgeordnetenhaus ein längeres Gespräch – das berichten „B.Z.“ und „Tagesspiegel“ übereinstimmend. Wegner soll ihr dabei klargemacht haben, dass ein Rückzug unausweichlich sei, so der „Tagesspiegel“.

Für Wegner wäre es das zweite Mal, dass er einen neuen Kultursenator suchen muss. Wedl-Wilson war nach dem Rücktritt von Joe Chialo (CDU) im Jahr 2025 zur Senatorin ernannt worden.

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