Was viele falsch machen
Kartoffeln kochen: Das sind die elf größten Fehler
Aktualisiert am 12.09.2026 – 10:09 UhrLesedauer: 4 Min.
Nicht jede Kartoffel ist für jedes Gericht geeignet. Und die falsche Handhabung der Knollen kann eine Speise schnell verderben. Diese Kartoffel-Fehler sollten Sie vermeiden.
In Kartoffeln stecken viele B-Vitamine, von denen Haut, Nerven und Stoffwechsel profitieren. Damit beim Kochen nicht zu viele Inhaltsstoffe verloren gehen, gibt es einiges zu beachten. Und auch auf die richtige Lagerung kommt es an.
Fehler 1: Kein Salz im Wasser
Salz gehört in jedes Kochwasser. Das Salz im Wasser gewährleistet, dass die Aromen und Geschmacksstoffe zum großen Teil in der Kartoffel bleiben. Dabei ergibt sich eine Lösung, die dem Übergang von Inhaltsstoffen aus den Kartoffeln ins Wasser entgegenwirkt. Etwa ein Esslöffel Salz ist eine gute Menge für Kartoffelwasser.
Tipp
Bei welcher Temperatur Sie das Salz ins Wasser geben, ist nicht entscheidend. Kaltes Wasser mit Salz kocht nicht signifikant schneller auf als ohne.
Fehler 2: Kartoffeln in kochendes Wasser geben
Während Nudeln und Reis in kochendes Wasser gehören, sieht das bei Kartoffeln anders aus. Sie sollten in kaltes Wasser gegeben und langsam erhitzt werden. Dadurch werden die Knollen schonender gar.
Fehler 3: Die falsche Kartoffelsorte verwenden

Mehlig oder doch besser festkochend? Bei einigen Gerichten kommt es auf die richtige Kartoffelsorte an.
Wer Püree machen möchte, sollte darauf achten, dass er mehlig kochende Kartoffeln nimmt. Denn werden festkochende Knollen mit dem Stampfer zerkleinert, wird der Brei sehr kompakt und kleistrig. Aber Vorsicht: Wird die mehlige Sorte mit dem Pürierstab zerkleinert, kann der Brei ebenfalls kleistrig werden, da durch das Mahlwerk die Stärkekörnchen zerschlagen werden.
Wer Salzkartoffeln als Beilage zubereiten möchte, sollte zu festkochenden Sorten greifen. Diese sind robuster und fallen nicht so leicht auseinander. Aus demselben Grund sind diese auch für Kartoffelsalate, Pellkartoffeln und Bratkartoffeln besser geeignet. Denn beim Umrühren oder Schneiden verliert die mehlig-trockene Variante leicht ihre Form und wird so schnell zu einer unschönen Masse.
- So gelingen die perfekten Bratkartoffeln.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen in der Konsistenz zwischen den mehlig und festkochenden Kartoffeln und sind schön locker. Diese Kartoffeln lassen sich ebenfalls gut für Pell- und Salzkartoffeln verwenden. Aber auch Kartoffelrösti, Kartoffelpuffer und Aufläufe lassen sich mit ihnen gut zubereiten.











