Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Hirschgarten ist der größte Biergarten der Welt

Hirschgarten ist der größte Biergarten der Welt

Juli 3, 2026
Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Juli 3, 2026
Struff schlägt Ex-Nummer-eins und steht erstmals im Achtelfinale

Struff schlägt Ex-Nummer-eins und steht erstmals im Achtelfinale

Juli 3, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Jens Spahn setzt auf pauschale Kürzung – hilft das?
Politik

Jens Spahn setzt auf pauschale Kürzung – hilft das?

By zeit-heute.deMai 13, 20262 Mins Read
Jens Spahn setzt auf pauschale Kürzung – hilft das?
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Nein, das ist faul und gefährlich

Einfach pauschal wegkürzen: Das klingt simpel und effektiv. Dabei ist Spahns Vorschlag eine Frechheit. Denn seine Idee steht für Bequemlichkeit und Faulheit.

Ja, es braucht eine Steuerreform. Und ja, diese muss sinnvoll gegenfinanziert werden. Offensichtlich sind sich SPD und Union über das Wie noch nicht einig. Während die Sozialdemokraten Spitzenverdiener stärker zur Kasse bitten wollen, sucht Spahn vorrangig „außerhalb des Steuersystems“ nach Geld. Schon hier herrscht also mal wieder Uneinigkeit zwischen den Koalitionären.

Spahns Vorschlag, bei Subventionen und Steuervergünstigungen zu kürzen, ist prinzipiell keine absurde Idee. Nicht alles, was der Staat finanziell unterstützt, braucht diese Förderung. Über die Sinnhaftigkeit des Dieselprivilegs, bestimmte Agrarsubventionen oder Kaufprämien für Elektroautos darf man unterschiedlicher Auffassung sein.
Aber wer pauschal kürzt, unterscheidet nicht mehr zwischen Sinn und Unsinn, sondern behandelt alle Subventionen gleich. Ja, das geht schneller, als sich einzeln durch alle Förderprogramme zu ackern und in der Koalition über einzelne Punkte zu streiten. Aber es ist Aufgabe der Politik, in Verhandlungen vernünftige und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht zu viel verlangt.

Alles andere wäre auch gefährlich. Denn wenn der Staat bei Forschung oder Zukunftstechnologien pauschal den Rotstift ansetzt, drohen Deutschland international Wettbewerbsnachteile. Ob Halbleiterindustrie oder Batteriezellfertigung: Hier konkurriert Deutschland mit wirtschaftlichen Giganten wie China und den USA, die selbst um Subventionen nicht verlegen sind. Außerdem können einige Branchen Einschnitte viel leichter verkraften als andere.

Pauschale Einschnitte ohne inhaltliche Begründung schwächen gleichzeitig das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik. Nicht jede finanzielle Zusage des Staates muss auf ewig eingehalten werden. Aber wer seine Förderung verliert, darf erwarten, dass der Grund dafür inhaltlich fundiert ist. Hinzu kommt, dass schnelle pauschale Kürzungen rechtlich oft gar nicht so einfach möglich sind.

Die Koalition muss jetzt schnell liefern, so viel ist klar. Lähmender Streit darüber, wo das Geld für Entlastungen herkommt, wäre fatal für die ohnehin schon schlechte Stimmung im Land. Doch eine Regierung darf sich aus Angst vor Konflikten nicht einfach wegducken und den Weg des geringsten Widerstands gehen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Klingbeil plant 2027 höhere Ausgaben und mehr Schulden

Klingbeil plant 2027 höhere Ausgaben und mehr Schulden

CDU setzt Frontalangriff auf die Bürger fort

CDU setzt Frontalangriff auf die Bürger fort

AfD findet neue Parteiräume neben KitKat-Club in Berlin

AfD findet neue Parteiräume neben KitKat-Club in Berlin

Krankschreibung ab Tag eins: Attestpflicht-Plan wackelt jetzt schon

Krankschreibung ab Tag eins: Attestpflicht-Plan wackelt jetzt schon

Deutlich weniger Menschen beantragen in Deutschland Asyl

Deutlich weniger Menschen beantragen in Deutschland Asyl

Linke will neues Heizungsgesetz per Eilantrag stoppen

Linke will neues Heizungsgesetz per Eilantrag stoppen

Journalistenverband DJV: Koalitionspläne bedrohen Informationsfreiheit

Journalistenverband DJV: Koalitionspläne bedrohen Informationsfreiheit

Das sagen Merz, Bas und Söder

Das sagen Merz, Bas und Söder

Redakteurfavoriten
Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Drängte Springer-Chef Döpfner Merz zu Arbeit mit AfD? Regierung äußert sich

Juli 3, 2026
Struff schlägt Ex-Nummer-eins und steht erstmals im Achtelfinale

Struff schlägt Ex-Nummer-eins und steht erstmals im Achtelfinale

Juli 3, 2026
Hellweg-Insolvenz zieht Kreise: Auch Gartencenter-Kette insolvent

Hellweg-Insolvenz zieht Kreise: Auch Gartencenter-Kette insolvent

Juli 3, 2026
Taylor Swift und ihre Liste an Ex-Partnern: Ein Ende war telefonisch

Taylor Swift und ihre Liste an Ex-Partnern: Ein Ende war telefonisch

Juli 3, 2026
Neueste
Auto-Markt verzeichnet Wende: Elektroautos überrollen Verbrenner

Auto-Markt verzeichnet Wende: Elektroautos überrollen Verbrenner

Juli 3, 2026
Miete in Berlin zu hoch? Einfach digital melden

Miete in Berlin zu hoch? Einfach digital melden

Juli 3, 2026
Klingbeil plant 2027 höhere Ausgaben und mehr Schulden

Klingbeil plant 2027 höhere Ausgaben und mehr Schulden

Juli 3, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.