„So kann ich nicht weiterleben“
Hayden Panettiere spricht offen über Familienbruch
17.05.2026 – 15:41 UhrLesedauer: 2 Min.
US-Schauspielerin Hayden Panettiere lebt getrennt von ihrer und Wladimir Klitschkos Tochter Kaya. Nun blickt der Hollywoodstar auf das Ende des gemeinsamen Alltags zurück.
Hayden Panettiere gibt selten private Einblicke. Die US-Schauspielerin hatte von 2009 bis zum endgültigen Aus im Jahr 2018 eine On-Off-Beziehung zu Ex-Boxer Wladimir Klitschko geführt, aus der eine gemeinsame Tochter hervorging: Kaya Evdokia Klitschko kam im Dezember 2014 zur Welt. Die ersten Jahre zog Panettiere sie groß, dann gab sie das Sorgerecht 2018 jedoch an Klitschko ab. Eine Entscheidung, über deren Gründe der Hollywoodstar offen in einer aktuellen Folge des Podcasts „On Purpose“ von Jay Shetty gesprochen hat.
Wie Panettiere im Gespräch Shetty berichtet, habe sie eigentlich schon in jungen Jahren einen Kinderwunsch verspürt, mit der Geburt ihres Kindes habe sich ihr Gefühl dann jedoch verändert: „Ich bekam meine Tochter und ich wusste, etwas stimmt nicht. Es war schrecklich.“
Sie habe nicht die Art von Verbindung zu ihr aufbauen können, die notwendig gewesen sei. Die 36-Jährige beschreibt, wie es ihr damals erging: „Ich war gestresst und hatte Angst, die ganze Zeit.“

„Kampf gegen Depressionen und Alkoholismus“
Sie habe damals eine Suchterkrankung entwickelt, habe jahrelang in einem „schrecklichen Kreislauf aus Kampf gegen Depressionen, Angstzustände, Alkoholismus und Drogenmissbrauch“ gesteckt. „Was ich getan habe, war nicht normal und nicht gesund“, sagt sie heute.
Sie suchte sich Hilfe bei ihrem damaligen Verlobten Wladimir Klitschko: „Nach etwa vier Monaten ging ich zu Wlad und sagte: ‚Ich brauche Hilfe. Ich kann so nicht weiterleben. Etwas läuft gewaltig schief.'“ Zunächst pendelte ihre Tochter Kaya zwischen Panettieres Heimat, den USA, und Klitschkos Heimat, Europa, um dann nach Panettieres Abgabe des Sogerechts ganz bei ihrem Vater zu leben.
Panettiere wurde für die Entscheidung öffentlich kritisiert, wozu sie heute klarstellt: „Die Vorstellung, dass irgendjemand denken könnte, ich würde mein Kind einfach so weggeben und damit einverstanden sein, ist herzzerreißend. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.“ Sie pflege trotz der räumlichen Distanz ein enges Verhältnis zu ihrer Tochter, besuche sie so oft wie möglich und führe regelmäßig Videocalls mit der heute Elfjährigen.
Heute geht es Panettiere zwar besser, das Sorgerecht holte sie sich dennoch nicht zurück, da ihre Tochter in Europa viel Anschluss habe: „Ich hätte es unfair und egoistisch gefunden, sie aus ihrem stabilen Leben herauszureißen.“











