Gerüchte um Namensgebung
Günstig-VW soll 2027 starten
02.09.2026 – 11:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Volkswagen plant unterhalb des ID. Polo ein neues Elektro-Einstiegsmodell. Für dessen Namen könnte VW auf eine frühere Baureihe zurückgreifen.
VW arbeitet an einem neuen Elektro-Kleinstwagen. Das rund 3,90 Meter kurze Auto ist bislang häufig als ID.1 oder ID. Every1 bezeichnet worden. Doch stattdessen könnte Volkswagen einen bekannten Namen zurückholen.
Nach Informationen des spanischen Automagazins „motor.es“ soll das neue Modell ID. Up heißen. Volkswagen selbst hat den Namen für das Serienmodell bislang nicht offiziell bestätigt, doch es gibt inzwischen ein weiteres Indiz: Volkswagen Automobile Berlin hat eine eigene Internetseite für den ID. Up eingerichtet und bezeichnet ihn dort als Serienversion der 2025 vorgestellten Studie ID. Every1.
Mit der Bezeichnung würde VW seine beim ID. Polo eingeschlagene Namensstrategie fortsetzen: weg von Ziffern, zurück zu bekannten Namen. Der Kleinwagen Up kam 2011 auf den Markt und war bis 2023 das kleinste Auto im VW-Programm. Zwischenzeitlich bot Volkswagen ihn auch als Elektroauto E-Up an.

Das ist über die Technik bekannt
Einen Ausblick auf den neuen Kleinstwagen hat Volkswagen bereits 2025 gegeben. Das Konzeptfahrzeug ist 3,88 Meter lang und wurde mit einem 70 kW (95 PS) starken Elektromotor vorgestellt. VW gab damals eine Reichweite von mindestens 250 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde an.
Diese Werte lassen sich allerdings nicht ohne Weiteres auf das spätere Serienauto übertragen. Konkrete technische Daten des Serienmodells hat Volkswagen bislang nicht veröffentlicht. Nach den bisherigen Medienberichten soll das Serienmodell auf der weiterentwickelten Elektroplattform MEB+ basieren und die Vorderräder antreiben. Mehrere Komponenten sollen vom größeren ID. Polo übernommen werden. Für die Batterie ist demnach LFP-Technik mit einer Kapazität von weniger als 40 Kilowattstunden vorgesehen.

Neue Software kommt von VW und Rivian
Eine wichtige Rolle soll außerdem die Zusammenarbeit von Volkswagen mit dem US-Elektroautohersteller Rivian spielen. Beide Unternehmen entwickeln über ihr Gemeinschaftsunternehmen Rivian and Volkswagen Group Technologies eine neue Software- und Elektronikarchitektur.
Der ID. Up soll nach bisherigen Informationen als erstes Modell der Marke eine Weiterentwicklung dieser Architektur erhalten. Dabei werden Fahrzeugfunktionen stärker über zentrale Rechner gesteuert. Softwarefunktionen sollen sich dadurch auch nach der Auslieferung mittels Aktualisierungen aus der Ferne anpassen oder erweitern lassen.













