Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Alessia Herren erneut Mutter – Sohn im April geboren

Alessia Herren erneut Mutter – Sohn im April geboren

April 28, 2026
Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

April 28, 2026
Snooker-WM: Iranischer Außenseiter schlägt Trump

Snooker-WM: Iranischer Außenseiter schlägt Trump

April 28, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Gericht erklärt Kontrollen für rechtswidrig
Politik

Gericht erklärt Kontrollen für rechtswidrig

By zeit-heute.deApril 27, 20263 Mins Read
Gericht erklärt Kontrollen für rechtswidrig
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Gericht gibt Jura-Professor recht

Deutsche Kontrollen an Grenze zu Luxemburg sind rechtswidrig

27.04.2026 – 17:14 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Trier: Ein Polizist hält Fahrzeuge an der Grenze zu Deutschland an. (Quelle: Harald Tittel)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Nach einer Kontrolle an der deutsch-luxemburgischen Grenze verklagt ein Mann die Bundesrepublik Deutschland. Er bekommt recht.

Ein Jura-Professor aus Saarbrücken hat erfolgreich gegen eine Grenzkontrolle an der deutsch-luxemburgischen Grenze geklagt. Die Feststellung der Identität des Mannes durch die Bundespolizei im Juni 2025 in Perl (Saarland) nach der Einreise aus Schengen (Luxemburg) sei rechtswidrig gewesen, teilte das Verwaltungsgericht Koblenz mit.

Der Grund: Die hier zugrunde liegende Verlängerung der Grenzkontrollen an deutschen Landesgrenzen von März bis September 2025 sei nicht unionsrechtskonform erfolgt. Der Schengener Grenzkodex erlaube einem Mitgliedstaat solche Grenzkontrollen an den Außengrenzen nur, wenn die öffentliche Ordnung oder die innere Sicherheit bedroht sei, hieß es.

  • Christian Lindner: Ex-Minister wird Konzernchef
  • Leopard 2 A8: Kreuzfahrtschiff transportiert moderne Kampfpanzer

Das könne der Fall sein, „wenn plötzlich eine sehr hohe Zahl unerlaubter Migrationsbewegungen von Drittstaatsangehörigen zwischen den Mitgliedstaaten“ stattfinde, sodass Behörden unter Druck gerieten.

Grenzkontrollen nicht hinreichend begründet

Bei der Beurteilung, ob eine ernsthafte Bedrohungslage vorliege, habe der Mitgliedstaat zwar einen Beurteilungsspielraum: Diesen habe die hier beklagte Bundesrepublik Deutschland laut Verwaltungsgericht aber verletzt. Sie habe die Bewertung nicht auf einer „tragfähigen Tatsachengrundlage“ vorgenommen – und somit nicht hinreichend begründet und dokumentiert (Aktenzeichen: 3 K 650/25.KO).

So habe sie Angaben zur Migration nicht in Relation zu vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen gesetzt. Man könne daher nicht beurteilen, ob Behörden unter Druck geraten seien und ob die Verlängerung verhältnismäßig sei.

Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Aus dem Hinweis auf einzelne schwere, von ausländischen Staatsangehörigen verübte Gewalttaten lasse sich „nicht auf eine generelle Überforderung der nationalen Behörden schließen“, urteilten die Richter.

Zudem habe die Bundesrepublik nicht dargelegt, dass es sich bei der Bedrohungslage durch eine hohe Zahl an Migranten um eine plötzliche Entwicklung handelt. Zur Begründung reichten nicht Migrationsbewegungen, die – wie hier – über einen längeren Zeitraum auf einem gleichen Niveau stattgefunden oder bereits wieder abgenommen haben.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte, man habe das erstinstanzliche Urteil zur Kenntnis genommen. Nun wolle man die Begründung prüfen und dann über die Einlegung von Rechtsmitteln entscheiden.

Gegen das Urteil hat das Verwaltungsgericht Koblenz Berufung zum Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz zugelassen.

Kläger sieht „starkes Signal für Europa“

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz sei „ein starkes Signal für die europäische Integration, für die europäische Einigung und auch für das Schengener Recht“, sagte Kläger Dominik Brodowski, Professor für Europäisierung, Internationalisierung und Digitalisierung des Strafrechts an der Universität des Saarlandes. Er habe als Privatperson geklagt, sagte er.

Das Gericht habe sich sehr grundsätzlich zu der Rechtmäßigkeit von Binnengrenzkontrollen geäußert. „Das sollte dann auch der Politik tatsächlich zum Denken geben und nicht als Einzelfallentscheidung abgetan werden“, sagte Brodowski der Deutschen Presse-Agentur.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

Phishing-Angriffe durch Russland: Kiesewetter schlägt Alarm

Phishing-Angriffe durch Russland: Kiesewetter schlägt Alarm

Jens Spahn beschwört Tag der Entscheidung

Jens Spahn beschwört Tag der Entscheidung

Merz äußert sich «desillusioniert» zum Iran-Krieg

Merz äußert sich «desillusioniert» zum Iran-Krieg

Merz macht EU-Andeutung in Richtung Selenskyj

Merz macht EU-Andeutung in Richtung Selenskyj

Merz sieht Notlage für neue Schulden «im Augenblick nicht»

Merz sieht Notlage für neue Schulden «im Augenblick nicht»

Regierung will Zigaretten teurer machen

Regierung will Zigaretten teurer machen

SPD-Generalsekretär fordert härteres Vorgehen gegen Steuerbetrüger

SPD-Generalsekretär fordert härteres Vorgehen gegen Steuerbetrüger

Warken unter Zeitdruck – Klingbeil offen für Zuckersteuer

Warken unter Zeitdruck – Klingbeil offen für Zuckersteuer

Redakteurfavoriten
Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

Militärausgaben 2025 so hoch wie nie

April 28, 2026
Snooker-WM: Iranischer Außenseiter schlägt Trump

Snooker-WM: Iranischer Außenseiter schlägt Trump

April 28, 2026
Lebenslange Haftstrafe für Chasing Horse

Lebenslange Haftstrafe für Chasing Horse

April 28, 2026
Teutoburger Wald – der „Heilgarten Deutschlands“

Teutoburger Wald – der „Heilgarten Deutschlands“

April 28, 2026
Neueste
Phishing-Angriffe durch Russland: Kiesewetter schlägt Alarm

Phishing-Angriffe durch Russland: Kiesewetter schlägt Alarm

April 28, 2026
Ederson ist im Derby gegen Galatasaray außer sich

Ederson ist im Derby gegen Galatasaray außer sich

April 28, 2026
Neue Gerüchte um Daniel Craigs Nachfolger

Neue Gerüchte um Daniel Craigs Nachfolger

April 28, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.