Der Effekt der Grapefruit auf den Stoffwechsel dauert viele Stunden an, sodass es auch nicht ausreicht, die Medikamente zeitversetzt einzunehmen. Experten raten zudem, Medikamente nur mit Leitungswasser einzunehmen. Generell gilt: Wenn Sie wegen möglicher Wechselwirkungen unsicher sind, fragen Sie am besten bei Ihrem Arzt nach.
Unterschied: Grapefruit und Pampelmuse
Manche denken, Grapefruit ist einfach ein anderer Name für die Pampelmuse. Das stimmt allerdings nicht. Während die Pampelmuse eine eigene Obstart ist, ist die Grapefruit wahrscheinlich zufällig aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden.
Zudem sind Grapefruits leichter und kleiner als Pampelmusen und meist rund. Pampelmusen haben eine eher birnenartige Form und ihre Schale ist gelb bis grün – bei Grapefruits kann sie gelb über orange bis rosa sein. Im Geschmack sind Pampelmusen etwas herber als Grapefruits.
Reife Grapefruits erkennen und richtig lagern

Reife Grapefruits erkennen Sie am Gewicht der Frucht: Je schwerer die Grapefruit in Bezug auf ihre Größe ist, umso saftiger ist sie.
Wer die Bitternote der Früchte nicht so gerne mag, sollte zu Grapefruits mit rosafarbenem Fruchtfleisch greifen. Sie sind besonders wohlschmeckend, süßer und milder als die Sorten mit weißem Fruchtfleisch. Nach Deutschland wird hauptsächlich die Sorte „Ruby Red“ geliefert. Sie stammt aus den Anbaugebieten Floridas.
Grapefruits können bei mäßiger Raumtemperatur oder im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Grapefruit-Hälften sollten Sie zusätzlich in Klarsichtfolie verpacken und spätestens nach zwei bis drei Tagen verzehren.
Grapefruit: Herkunft
Die Grapefruit ist vermutlich viel jünger, als ihr botanischer Name „Citrus paradisi“ glauben machen möchte. Um 1750 soll die saftige Frucht auf Barbados wahrscheinlich zufällig aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden sein. Etwa 100 Jahre später wurden Grapefruits in Florida kommerziell auf Plantagen angebaut.












