Trauer um Hamburger Galeristin

Freund schildert letzte Stunden von Jenny Falckenberg


21.04.2026 – 15:07 UhrLesedauer: 1 Min.

Jenny Falkenberg am Hamburger Hafen (Archivbild): Sie galt als eine der prägenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunstszene. (Quelle: Eventpress rh via www.imago-images.de/imago)

Der plötzliche Tod der Hamburger Galeristin Jenny Falckenberg hat viele Fragen aufgeworfen. Nun äußert sich erstmals ihr Partner zu den Umständen.

Jenny Falckenberg, prägende Figur der Hamburger Kunstszene, ist am Sonntag im Alter von 45 Jahren gestorben. Sie starb nachts im Schlaf. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder Suizid gibt es nicht.

Jetzt hat ihr Partner Alexander Franke die Ereignisse geschildert. Der „Bild“-Zeitung berichtete er, dass beide den Abend gemeinsam in Hamburg verbracht, zusammen gekocht und anschließend schlafen gegangen seien. Am nächsten Morgen habe er Falckenberg leblos neben sich entdeckt und sofort den Notruf gewählt.

„Sie ist friedlich neben mir eingeschlafen“, sagte Franke der „Bild“-Zeitung. Der Tod sei völlig unerwartet gekommen: „Wir sind alle geschockt.“ Falckenberg habe sich zuvor wohlgefühlt und noch viele Pläne gehabt.

Die Galeristin galt als eine der prägenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunstszene – weit über Hamburg hinaus. In einer Mitteilung würdigte ihre Familie sie als jemanden, der mit großem Gespür Künstler zusammenbrachte und Kunst erlebbar machte.

Auch in sozialen Netzwerken zeigten sich zahlreiche Prominente betroffen. Unter anderem äußerten sich die Schauspielerin Sandra Quadflieg sowie die Moderatoren Jochen Schropp und Nova Meierhenrich erschüttert über den plötzlichen Tod.

Falckenberg hinterlässt zwei erwachsene Söhne. Ihr Vater Harald Falckenberg, ein international angesehener Kunstsammler, war 2023 gestorben.

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