Polizei fahndet
Riskantes Manöver endet mit zwei Verletzten – Fahrer flieht
21.04.2026 – 07:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf der A1 bei Hamburg endet ein riskantes Einfädelmanöver in einem Unfall. Der mutmaßliche Verursacher flüchtet, die Polizei sucht nach ihm.
Auf der A1 in Richtung Hamburg sind am Montagabend zwei Männer verletzt worden. Der mutmaßliche Verursacher flüchtete vom Unfallort. Von ihm fehlt bislang jede Spur, deshalb sucht die Polizei nach Zeugen.
Der Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dibbersen und Hittfeld im Landkreis Harburg. Laut Polizeisprecher sollen zwei Fahrzeuge – ein Fiat-Kleintransporter und ein dunkler Kleinwagen – von der Anschlussstelle Dibbersen auf die Autobahn aufgefahren sein. Beim Einfädeln oder kurz danach musste der Fahrer des Transporters wohl einem der Fahrzeuge ausweichen und kollidierte dabei mit einem Audi, der sich auf der Fahrbahn befand.
Durch den Zusammenstoß verloren beide Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Sie schleuderten über die Autobahn und prallten jeweils gegen die Leitplanken auf beiden Seiten. Der Kleintransporter kippte auf die Seite, der Audi kam neben dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Fahrer des dunklen Kleinwagens entfernte sich daraufhin vom Unfallort. Trotz eingeleiteter Fahndung konnte er bislang nicht ermittelt werden.
Feuerwehrkräfte aus Dibbersen und Buchholz rückten zur Unfallstelle aus. „Wir schnitten die Windschutzscheibe auf und befreiten ihn“, sagte Einsatzleiter Volker Kleeblatt von der Freiwilligen Feuerwehr Dibbersen. Anschließend richteten die Einsatzkräfte den umgestürzten Transporter wieder auf. Sowohl der Fahrer des Transporters als auch der Audi-Fahrer wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.
Die A1 in Richtung Hamburg musste für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von etwa 500 Metern Länge. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 28.600 Euro geschätzt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen – unter anderem wegen Fahrerflucht – und bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können, sich bei der Autobahnpolizei Maschen unter der Telefonnummer 04105 620200 zu melden.
