Insolvenz beantragt

Deutscher Getränkehersteller vor dem Aus

Aktualisiert am 21.04.2026 – 16:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Ingwer-Shots (Archivbild): Kloster Kitchen erhielt dafür zahlreiche Preise. (Quelle: Manfred Segerer via www.imago-images.de/imago)

Hohe Kosten für Energie und Personal, viel Aufwand für Bürokratie. Die Krise im Lebensmittelmarkt trifft nun einen preisgekrönten Getränkehersteller.

Der Getränkehersteller Curameo ist insolvent. Das Food-Start-up wurde 2018 gegründet und erlebte einen raschen Aufschwung. Vor allem für die Ingwer-Shots der Marke Kloster Kitchen erhielt das Unternehmen mehrere Preise.

Nach nicht einmal zehn Jahren befindet sich Curameo in einer existenziellen Krise. Beim Amtsgericht Nürnberg wurde ein Insolvenzantrag eingereicht. Nach Medienberichten konnten sich die Gesellschafter nicht darauf verständigen, weitere Gelder in das Unternehmen zu investieren.

Das Geschäft soll zunächst fortgeführt werden. Die Produktion läuft weiter, sodass Kunden weiterhin beliefert werden können. Parallel dazu werden verschiedene Sanierungsoptionen geprüft. Gründer Marco Fürst erklärte: Curameo hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es mit Kloster Kitchen auch in einem stark umkämpften Markt für innovative Bio-Produkte dynamisch wachsen kann.

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