Volle Straßen, kaputte Parks
1. Mai in Berlin: Franco fordert Autoverbot in Kreuzberg
07.05.2026 – 14:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Grünen plädieren für ein autofreies Kreuzberg am 1. Mai. Trotz des friedlichen Verlaufs sehen sie Verbesserungsbedarf.
Der Grünen-Abgeordnete Vasili Franco hat sich in einer Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses dafür ausgesprochen, Kreuzberg am 1. Mai künftig für den Autoverkehr zu sperren. „Zumindest am 1. Mai wäre ich für Kreuzberg autofrei“, sagte Franco. Ob die Grünen-Fraktion diese Position teilt, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.
Franco war am 1. Mai als parlamentarischer Beobachter in Kreuzberg unterwegs. Sein Fazit zu den Feierlichkeiten fiel grundsätzlich positiv aus: Berlin habe gezeigt, dass es feiern und demonstrieren könne – und die Berliner Polizei habe Deeskalation bewiesen.
Deutlich kritischer äußerte sich Franco zum Zustand der Grünanlagen. Er beschrieb Müllberge, Glasscherben und Verunreinigungen in den Parks und forderte ein Gesamtkonzept für künftige Veranstaltungen. „Wo Straßen überfüllt sind, braucht es Toiletten, wo Parks an die Belastungsgrenze kommen, zusätzliche Mülleimer“, sagte er.
Dabei stellte Franco auch die Kostenverteilung infrage. „Es wird nicht hinterfragt, Millionen von Euro in einen Polizeieinsatz zu stecken, aber für unsere Grünflächen ist nicht mal ein müdes Lächeln da“, sagte er. Konkrete Zahlen zum Polizeieinsatz nannte Franco nicht.












