Dresdner Musikfestspiele
„Lange Nacht des Cellos“ mit internationalen Künstlern
23.05.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Dreißig Cellisten aus aller Welt sollen beim Festival zusammenkommen – als „Cellomania“. Höhepunkt ist die geplante „Lange Nacht des Cellos“.
Die 49. Dresdner Musikfestspiele stellen das Pfingstwochenende unter einen klaren Schwerpunkt: das Cello. Laut Festivalprogramm sollen 30 Cellisten aus aller Welt zusammenkommen – unter dem Titel „Cellomania“.
Als Höhepunkt ist am Pfingstsonntag im Kulturpalast die „Lange Nacht des Cellos“ geplant. Mehr als ein Dutzend Solisten sollen dort auftreten, darunter Mischa Maisky, Alisa Weilerstein, Daniel Müller-Schott und Festspiel-Intendant Jan Vogler. Begleitet werden sie vom NFM Leopoldinum Orchestra aus Polen unter Leitung von Alexander Sitkovetsky.

Auch am Samstag finden viele Cello Konzerte statt
Bereits am Samstag ist eine europäische Erstaufführung angekündigt: Sheku Kanneh-Mason soll mit der Dresdner Philharmonie unter Andrew Manze ein Cellokonzert von Edmund Finnis spielen. Auf dem Programm stehen laut Festivalprogramm außerdem Werke von William Lawes und Arthur Bliss.
Parallel dazu ist in der Luther-Kirche eine „Late Night Baroque“ geplant. Fünf Musikerinnen und Musiker sollen Cellokonzerte von Antonio Vivaldi spielen. Vogler, der den Abend moderieren soll, will dem Publikum dabei unterschiedliche Spielweisen nahebringen – Darmsaiten klingen anders als Stahlsaiten.
Am Montag steht die Geige im Fokous
Am Pfingstsonntag setzt der Dresdner Kreuzchor mit der „Serenade im Grünen“ im Schlosspark Pillnitz eine Festivaltradition fort.
Am Pfingstmontag rückt die Geige in den Vordergrund: Nicola Benedetti soll mit dem London Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner Elgars Violinkonzert spielen. Ebenfalls für diesen Abend angekündigt sind Bastian Pastewka und Pianist Joja Wendt in der Semperoper.

Am Dienstag steht das Cello wieder im Mittelpunkt: Vogler soll mit dem London Philharmonic Orchestra im Kulturpalast Elgars Cellokonzert spielen, ergänzt durch Elgars 2. Sinfonie und das Stück „Forest“ von Judith Weir.
Die Dresdner Musikfestspiele laufen unter dem Motto „Leichtigkeit des Seins“ noch bis zum 14. Juni. Insgesamt sind 64 Veranstaltungen geplant.












