Auf 3.000 Metern
Eiskalter Fund in den Alpen löst Staunen aus
Aktualisiert am 27.10.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Manche Biere reifen mit der Zeit. Bei einem Bierfass in Südtirol dauerte die Lagerung allerdings gleich mehrere Jahrzehnte.
Fast ein halbes Jahrhundert soll ein Bierfass in einem Gletscher in Südtirol gelegen haben. Nun ist es wieder aufgetaucht – und ein paar Neugierige wollten wissen, ob das Bier noch schmeckt.
Die Geschichte beginnt in den 1970er-Jahren in den Zillertaler Alpen. Damals soll das Fass bei einem Transport mit dem Hubschrauber in eine Gletscherspalte gefallen sein, wie das traditionsreiche Familienunternehmen Harpf aus Bruneck am Montag auf Instagram mitteilte. Dort verschwand es im Eis. Bis vor Kurzem.
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Unterhalb der Schwarzensteinhütte, auf rund 3.000 Metern Höhe, machte ein Wanderer schließlich den ungewöhnlichen Fund: ein vom Eis und der Zeit gezeichnetes, ziemlich verbeultes Bierfass. Auf Instagram ist zu sehen, wie er das schwere Fass mit einer Schubkarre über das steinige Gelände zwischen den Berggipfeln transportiert. Ein ungewöhnlicher Anblick – schließlich hatte das Fass dort fast 50 Jahre gelegen.

Südtiroler Bier von 1978: Trinken oder Nichttrinken
Eine Gravur auf dem Fass verriet offenbar sein Alter: 1978. Damit hätte das Bier 48 Jahre hinter sich – deutlich länger, als es sich ein Brauer je vorgestellt hätte. Bei Harpf, aus dessen Lager das Fass nach eigenen Angaben „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ursprünglich stammte, beließ man es nicht beim bloßen Bestaunen des Fundstücks. Eine kleine Gruppe von Bierliebhabern und Neugierigen zapfte das Fass an und wagte einen Schluck. Das Unternehmen mit über 140-jähriger Geschichte spricht von einem seltenen Fund und einem Stück eigener Firmengeschichte.
Das überraschende Urteil: Das Bier sei trotz seines Alters noch trinkbar gewesen. „Der Gletscher scheint das Bier über die Jahre gut konserviert zu haben“, erklärte Harpf. Ob es auch noch besonders gut schmeckte oder roch, ließ das Unternehmen offen.











