Tote in Kroatien
Deutsches Kleinflugzeug stürzt auf Weg zur Adria ab
22.08.2026 – 10:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein deutscher Motorsegler startet in Tschechien, das Ziel ist die dalmatinische Küste. Über dem Velebit-Gebirge reißt auf einmal der Kontakt ab.
Bei einem Flugzeugunglück in Kroatien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die in Deutschland registrierte Maschine vom Typ Diamond HK36 Super Dimona sei am Freitag im kroatischen Velebit-Gebirge kurz vor dem Ziel abgestürzt, teilte die kroatische Bergrettung mit.
Demnach war das Ultraleichtflugzeug zuvor in Tschechien gestartet, das Ziel war die 70.000-Einwohner-Stadt Zadar an der dalmatinischen Adriaküste.
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Um kurz nach 16 Uhr riss das Signal ab. Eine umfangreiche Suche in schwer zugänglichem Gebiet startete. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen sei der Einsatz von Drohnen oder Hubschraubern nicht möglich gewesen, hieß es. Dichter Nebel reduzierte die Sichtweite laut Bergrettung stellenweise auf nur wenige Meter.
Deutsches Flugzeug stürzt ab: Wer waren die Opfer?
Gegen 22 Uhr entdeckten die Bodensuchtrupps das Wrack. Bilder zeigen die Überreste des Flugzeugs in einem Waldstück. Für die beiden Insassen des zweisitzigen Motorseglers kam jede Hilfe zu spät.
Zur Staatsbürgerschaft und Identität der beiden Opfer machten die Behörden zunächst keine Angaben. Nach Mitteilung des tschechischen Außenministeriums waren die Opfer keine tschechischen Staatsbürger. „Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus“, erklärte die Bergrettung.
Das von der Bergrettung veröffentlichte Kennzeichen der Unglücksmaschine deutet darauf hin, dass das Flugzeug einem Fliegerclub bei Hamburg zugeordnet werden kann. Dort wird die Maschine als Reisemotorsegler geführt. Der Fliegerclub war für t-online telefonisch am Samstagmorgen zunächst nicht zu erreichen.












