Er packte die Kamera hektisch ein
Soldat soll Teenagerin beim Duschen gefilmt haben
17.10.2026 – 13:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Über Wochen soll ein Soldat Frauen mit einer versteckten Kamera in intimen Situationen gefilmt haben. Seinen Posten behielt der Mann wohl trotzdem.
Ein Bundeswehrsoldat soll im Haus seiner damaligen Partnerin eine Kamera im Bad installiert haben – und so über Monate hinweg unerlaubt Videoaufnahmen erstellt haben. Das berichtet die Zeitung „Welt“. Zu den Geschädigten gehört demnach auch die zum Tatzeitpunkt minderjährigen Töchter seiner Ex.
Wie die Zeitung berichtet, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Oberstleutnant der Luftwaffe. Er habe zum Tatzeitpunkt in dem Haus seiner damaligen Partnerin gelebt, gemeinsam mit ihren beiden minderjährigen Töchtern. „Welt“ schreibt, dass die beiden zu diesem Zeitpunkt 14 und 17 Jahre alt gewesen sein.
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Laut Bericht wurde die Kamera bereits 2024 von der ehemaligen Partnerin des Soldaten entdeckt. Die Kamera soll im Bad in einer Kunstpflanze versteckt worden sein – mit perfektem Blick auf Badewanne, Dusche und Waschbecken. Wie die „Welt“ schreibt, gab der Soldat später zu, dass die Kamera in dem versteckt für mindestens zehn Monate platziert gewesen war.
Nach einer Reha darf der Mann wohl auf seinen Posten zurückkehren
Die Frau habe den Soldaten nach dem Kamera-Fund aus dem Haus geworfen. Er soll das Gerät und – laut dem Umfeld der Betroffenen – weitere Datenträger dabei hektisch an sich genommen haben. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Chatverläufe schreibt, gestand er die Taten später gegenüber seiner Partnerin vollumfänglich ein.
Bei der Bundeswehr soll er sich später selbst angezeigt haben. Zwischenzeitlich sei er von dem Dienst entbunden worden – nach einer Reha habe er aber wieder an seinen Posten zurückkehren dürfen.
Wie die „Welt“ berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt Oder bereits seit zwei Jahren in dem Fall. In dem Fall sollen vier Anzeigen gegen den Mann vorliegen. Auch die höchsten Kreise der Bundeswehr sollen bereits über den Fall in Kenntnis gesetzt worden sein – eine Reaktion sei allerdings ausgeblieben. Der Beschuldigte wurde in seiner Position belassen und hat so auch weiter Zugang zu sensiblen Informationen.










