Turnier in Shanghai
Deutsche Athletin holt erstes WM-Gold ihrer Karriere
17.10.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Zeitfahren über 1.000 Meter war Pauline Grabosch nicht zu schlagen. Für das deutsche Team ist es die erste Goldmedaille bei der diesjährigen WM.
Eine Magdeburgerin hat sich bei der Bahnrad-WM in Shanghai zur Weltmeisterin gekrönt. Im 1.000-Meter-Zeitfahren setzte sich Pauline Grabosch am vorletzten Wettkampftag mit einer Zeit von 1:04,572 Minuten durch und sicherte dem deutschen Team damit die erste Goldmedaille bei diesen Titelkämpfen.
Für die Sprinterin ist es zugleich ein persönlicher Meilenstein: Zwar hatte sie bei Weltmeisterschaften und Olympia bereits mehrfach im Teamsprint Edelmetall gewonnen – ein WM-Titel in einer Einzeldisziplin fehlte ihr bislang in der Karriere.
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Die 28-Jährige hatte bereits in der Qualifikation die Bestzeit gesetzt und setzte sich im Finale klar gegen die Titelverteidigerin Hetty van den Wouw aus den Niederlanden durch. Van den Wouw kam auf 1:05,223 Minuten, ihre Landsfrau Sofie van Rooijen auf 1:05,398 Minuten und belegte damit den dritten Platz.
Vier Medaillen für Deutschland
Für Grabosch ist es die zweite Medaille bei dieser WM. Zum Auftakt hatte sie gemeinsam mit Clara Schneider und Lea Sophie Friedrich im Teamsprint Bronze gewonnen. Ihre letzte WM-Einzelmedaille vor diesem Titel lag fast acht Jahre zurück: 2018 in Apeldoorn hatte sie im Sprint Bronze geholt.
Mit dem Zeitfahrgold steht das deutsche Team nun bei vier Medaillen in Shanghai. Neben den beiden Edelmetallen Graboschs zählen dazu Bronze im Frauen-Vierer sowie die Silbermedaille von Maximilian Dörnbach im Keirin. Die WM läuft noch bis Sonntag, 18. Oktober 2026.












