Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Wann Sie Ihre Schwiegereltern auszahlen müssen

Wann Sie Ihre Schwiegereltern auszahlen müssen

September 18, 2026
Bill Kaulitz fehlt überraschend – Gustav Schäfer nennt Gründe

Bill Kaulitz fehlt überraschend – Gustav Schäfer nennt Gründe

September 18, 2026
Verheerender Brand – Neunjährige erliegt Verletzungen

Verheerender Brand – Neunjährige erliegt Verletzungen

September 18, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus
Politik

Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

By zeit-heute.deSeptember 18, 20263 Mins Read
Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Brandstiftung

Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

Aktualisiert am 18.09.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Spurensicherung am Tatort. (Archivbild) (Quelle: Christoph Petersen/dpa/dpa-bilder)

Mitten am Tag zündet ein 37-Jähriger einen Brandsatz an der Wuppertaler Synagoge. Danach soll er sich antisemitisch geäußert haben. Der Zentralrat der Juden verurteilt den Anschlag scharf.

Nach dem Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge soll der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. Er habe sich klar antisemitisch geäußert, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund der Tat seien dagegen bislang nicht entdeckt worden. Gegen den Mann wird wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt.

Der 37-jährige Afghane soll zwei Beutel mit Flüssigkeit an die Synagoge geworfen und einen dritten an einer Nebentür ausgegossen und die brennbare Flüssigkeit angezündet haben. Er war noch in Tatortnähe von Sicherheitskräften festgenommen worden.

Die Wohnung des Beschuldigten war noch am Donnerstag durchsucht worden. Dabei wurde ein Mobiltelefon entdeckt, dessen Auswertung weiter andauert. Zudem wurden mehrere Messer und eine Machete entdeckt, die dort griffbereit gelegen hätten. Der Verdächtige habe zudem eine Vorstrafe wegen der Bedrohung einer Nachbarin, sagte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert.

Der Brand war auf einer Treppe an einem Nebeneingang der Bergischen Synagoge in Wuppertal gelegt worden. Das Feuer konnte von Mitarbeitern der Synagoge mit einem Feuerlöscher schnell gelöscht werden. Verletzt worden sei niemand. Der Sachschaden sei gering, hatte die Polizei mitgeteilt. Die Polizei sucht als Zeuginnen der Tat zwei jungen Frauen, die sich zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe der Synagoge aufgehalten haben sollen. Die Tat hatte sich am Donnerstag gegen 14.00 Uhr ereignet.

Zentralrat verurteilt Brandanschlag

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte den Brandanschlag verurteilt. „Erneut ist es in der Zeit der jüdischen hohen Feiertage zu einem Anschlag auf eine Synagoge gekommen“, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster.

Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein reagierte auf den Angriff mit Entsetzen: Der Versuch, am helllichten Tag, vor laufender Sicherheitskamera das Gebäude in Brand zu setzen, führe erneut vor Augen, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht sicher seien.

Der erneute Anschlag auf eine Synagoge wenige Tage vor Jom Kippur wecke zudem Erinnerungen an den tödlichen Angriff von Halle 2019.

Die Kameraaufzeichnungen zeigten eindeutig: Der Angreifer habe maximalen Schaden anrichten wollen und menschliche Opfer in Kauf genommen. „Das ist verstörend und muss endlich spürbare Konsequenzen nach sich ziehen“, so die Gemeinde.

Oberbürgermeisterin ruft zu Solidarität auf

Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) verurteilte die Tat als „sehr schäbig“ und rief zur Solidarität mit der Jüdischen Kultusgemeinde auf. Die Bergische Synagoge wurde 2002 eröffnet. Der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal gehören gut 2.000 Menschen an.

Bereits 2014 war ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt worden. Dafür waren drei Palästinenser verantwortlich. Sie hatten gestanden und ausgesagt, mit der Tat die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken zu wollen. Sie erhielten Bewährungsstrafen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Spannung vor Wahlen mit bundespolitischer Tragweite

Spannung vor Wahlen mit bundespolitischer Tragweite

CDU-Kanzler fährt S-Bahn: Merz mit erstaunlichem Bekenntnis

CDU-Kanzler fährt S-Bahn: Merz mit erstaunlichem Bekenntnis

Feuer an Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

Feuer an Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

Bundesanwaltschaft prüft Verbindung von Drohnenfund zu Leipzig

Bundesanwaltschaft prüft Verbindung von Drohnenfund zu Leipzig

Diese Koalitionen zeichnen sich jetzt ab

Diese Koalitionen zeichnen sich jetzt ab

CDU-Kanzler fährt S-Bahn: Merz mit erstaunlichem Bekenntnis

Friedrich Merz mit erstaunlichem Bekenntnis

Wahl in Berlin und MV: Grünen-Chefin will „Schwarz-Rot-Gold zurückholen“

Wahl in Berlin und MV: Grünen-Chefin will „Schwarz-Rot-Gold zurückholen“

Ex-CDU-Politiker Michel Friedman wirbt für eine andere Partei

Ex-CDU-Politiker Michel Friedman wirbt für eine andere Partei

Abgeordnetengruppe gegen große Umstellung bei Organspenden

Abgeordnetengruppe gegen große Umstellung bei Organspenden

Redakteurfavoriten
Bill Kaulitz fehlt überraschend – Gustav Schäfer nennt Gründe

Bill Kaulitz fehlt überraschend – Gustav Schäfer nennt Gründe

September 18, 2026
Verheerender Brand – Neunjährige erliegt Verletzungen

Verheerender Brand – Neunjährige erliegt Verletzungen

September 18, 2026
Rossmann oder dm? Das ist die beliebteste Drogerie bei den Deutschen

Rossmann oder dm? Das ist die beliebteste Drogerie bei den Deutschen

September 18, 2026
Ladesäule fürs Elektroauto reservieren – geht das?

Ladesäule fürs Elektroauto reservieren – geht das?

September 18, 2026
Neueste
Forscher streiten über reale Bedrohung

Forscher streiten über reale Bedrohung

September 18, 2026
Detail bei Heidifest-Auftritt vorm Oktoberfest ärgert Peta

Detail bei Heidifest-Auftritt vorm Oktoberfest ärgert Peta

September 18, 2026
Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

Brandanschlag auf Synagoge: Hinweise auf Antisemitismus

September 18, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.