Nach Sieg bei US Open
Bewegender Moment bei Zverev-Rede – Vater kämpft mit Tränen
14.09.2026 – 02:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev ist von seinem Erfolg in New York sichtlich bewegt. Nach dem Match würdigt er eine besondere Person in seinem Leben.
Es war der krönende Abschluss des besten Tennis-Jahres der bisherigen Karriere von Alexander Zverev: Mit einem überzeugenden Viersatz-Sieg über Lokalmatador Ben Shelton gewann der beste deutsche Tennisspieler das Finale der US Open in New York, sicherte sich damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Erst wenige Monate zuvor hatte der 29-Jährige schon bei den French Open in Paris reüssiert und damit seine lange Jagd nach dem ersten Majors-Titel abgeschlossen. Nun legte er den nächsten Erfolg nach. Und wurde danach hochemotional.
Nach dem Erfolg gegen Shelton setzte Zverev beim US-amerikanischen TV-Reporter Jim Courier zu einer bewegenden Rede an. Nachdem er seinen Gegner, dessen Trainerteam und dann sein eigenes gewürdigt hatte, sagte der Hamburger: „Ich möchte noch einer Person danken, die sich meine Matches eigentlich nie anschaut, aber eigentlich die wichtigste Person in meinem Tennisleben und meinem Leben überhaupt ist“, begann er.
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Und wob dann seine eigene Krankheitsgeschichte mit ein: „Denn wenn bei deinem vierjährigen Sohn Diabetes diagnostiziert wird und die Ärzte in der Praxis dir sagen, dass das Leben und der Sport für dieses Kind sehr eingeschränkt sein werden, dann braucht es eine sehr starke Mutter, aus dieser Praxis zu gehen und zu sagen: ‚Mein Sohn wird werden, was immer er werden will. Wenn er Tennisspieler werden will, dann wird er Tennisspieler. Wenn er etwas anderes werden will, dann schafft er auch das. Diese Krankheit wird nicht unser Leben bestimmen.'“ In den TV-Bildern wurde dabei auch auf Zverevs Vater Alexander senior geschaltet, der mit den Tränen kämpfte.
„Die wichtigste und stärkste Person, die ich kenne“
Gemeint war mit der Ansprache Zverevs Mutter Irina, die bekanntermaßen nie bei seinen Matches dabei ist – und seine eigene Diabeteserkrankung. Auch im Endspiel gegen Shelton maß Zverev in einer Unterbrechung seinen Blutzuckerspiegel, spritzte Insulin. Seit jeher schon bringt er den Profisport mit der Erkrankung in Einklang.
„Ich bin glücklich, dass wir das bewältigt haben und wir die Dinge tun, die wir gerade tun“, sagte Zverev weiter. Und betonte: „Meine Mutter ist die wichtigste und stärkste Person, die ich kenne, denn es braucht eine unglaublich starke Frau, um zu schaffen, was sie geschafft hat.“ Dafür gab es donnernden Applaus vom bewegten Publikum im Arthur Ashe Stadium.











