French Open
Zverev mit Problemen zu Beginn – Underdog überrascht
Aktualisiert am 05.06.2026 – 15:13 UhrLesedauer: 3 Min.

Noch zwei Siege trennen Alexander Zverev vom ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Ins Halbfinale geht er als Favorit. Der Liveticker.
Alexander Zverev kämpft bei den French Open um den Titel. Die Nummer drei der Welt ist der prominenteste Halbfinalist und will am heutigen Freitag das Ticket fürs Endspiel lösen. Dafür muss er am Tschechen Jakub Menšík vorbei. Der 20 Jahre alte Tscheche ist zwar der Außenseiter, darf aber nicht unterschätzt werden.
Jakub Menšík – Alexander Zverev 3:3
1. Satz, 3:3 – Wieder bringt Zverev sein Aufschlagspiel souverän durch. Es zeichnet sich jetzt immer mehr ab: Jakub Mensik muss für seine Punkte viel härter arbeiten.
1. Satz, 3:2 – Das ist hier noch sehr ausgeglichen. Gut vom Hamburger: Er verteidigt immer besser gegen die Versuche des Tschechen und variiert nun auch selbst: Er schließt mit einem Stopp ab, donnert seinem Gegner bei dessen nächstem Aufschlag einen starken Return um die Ohren. Aber Menšík fasst sich noch, kontert mit einem Ass, legt einen Vorhand-Winner nach. Eine Rally über zehn Schläge endet mit einem Vorhand-Fehler von Zverev – der dann aber in einem weiteren langen Ballwechsel wiederum einen Vorhand-Fehler bei Menšík provoziert. Aber: Zverev lässt hier einiges liegen – durch einen Rückhand-Fehler und eine Vorhand ins Netz verpasst er die Chance aufs Break. Da war mehr drin für den Deutschen, der in den Ballwechseln eigentlich der Aktivere war.
1. Satz, 2:2 – Zverevs bisher mit Abstand bestes Aufschlagspiel. Zu Null bringt er seinen Service durch. Ob ihm das weiter Sicherheit gibt?
1. Satz, 2:1 – Beiden merkt man die Anspannung noch an. Stark vom Weltranglistendritten: Eine längere Rally schließt er mit einem Rückhand-Cross ab. Kassiert darauf aber ein Ass vom aufschlagstarken Tschechen. Der legt direkt den nächsten Service-Winner nach. Menšík hat hier eine klare Taktik, spielt variabel, geht nun wieder ins Serve-and-Volley – erfolgreich. Zverev bleibt aber dran, es geht über Gleichstand. Dann streut Menšík einen Stopp ein, Zverev erläuft den Ball, bleibt mit dem Gegenstopp aber im Netz hängen. Das Publikum stöhnt auf. Mit einem Service-Winner durch die Mitte und einem Rückhand-Fehler seines Gegners bringt Menšík seinen Aufschlag durch. In dieser frühen Phase des Spiels wirkt der 20-Jährige vielseitiger.
1. Satz, 1:1 – Das macht Zverev direkt gut: Er kommt ans Netz, zwingt seinen Gegner ebenfalls zum Vorkommen, antizipiert gut und bringt einen Schlag per Volley ins offene Feld zurück. Dann landet Menšík im Netz. Packt im nächsten Ballwechsel aber einen tollen Rückhand-Longline aus, unerreichbar für den Deutschen. Das Publikum merkt das erste Mal auf. Zverevs erster Aufschlag sitzt noch nicht perfekt, er muss zu oft über den zweiten. So bleibt Menšík im Spiel – und forciert einen Vorhand-Fehler, kratzt am Break. Zverev geht in die Offensive, kommt wieder ans Netz, setzt den Überraschungs-Halbfinalisten unter Druck – und schließt ins offene Feld ab. Durchatmen für den Hamburger.












