Zehn Zentimeter Schnee
Erster Wintereinbruch in Südtirol
08.11.2026 – 08:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Schnee bedeckt Häuser, Bäume und Felder. Im Osten Südtirols ist in mehreren Orten der erste Schnee gefallen. Wie geht es jetzt weiter mit dem Winter?
„Winterliche Grüße von der Adria“, schreibt Dieter Peterlin vom Südtiroler Landeswetterdienst: Feuchte Luft vom Mittelmeer sei am Wochenende im Osten Südtirols auf kalte Luft getroffen. Die Folge war laut Peterlin „ein kleiner Wintereinbruch bis in die höheren Täler“.
In den Orten Stern, Toblach und Sexten fiel demnach der erste Schnee der Saison, die Schneefallgrenze sank auf 1.200 Meter. Am meisten habe es auf den 1.900 Meter hohen Rotwandwiesen oberhalb von Sexten geschneit. Dem Meteorologen zufolge waren es zehn Zentimeter Neuschnee. Die Nachrichtenseite „Südtirol News“ berichtete unterdessen von „Flocken so groß wie ein Wattebausch“ in den Grödner Dolomiten.
- Bald Schnee? Experte nennt genaue Wahrscheinlichkeit
Dem Portal „stol.it“ zufolge ist es aber auch schnell wieder vorbei mit dem ersten Wintergruß. Mit einer westlichen Höhenströmung würden nun etwas trockenere Luftmassen die Alpen erreichen. Die Höchsttemperaturen steigen demnach am Sonntag auf Werte zwischen 6 Grad im oberen Pustertal und 13 Grad im Bozner Talkessel.
Schneeprognosen in Deutschland und Österreich
In Österreich und Deutschland könnte gegen Ende der kommenden Woche Schnee fallen. „Oe24“ berichtet, dem europäischen Wettermodell ECMWF zufolge seien am 13. und 14. November Schneefälle bis nach Wien möglich – es könnte in einigen Stadtteilen der österreichischen Hauptstadt für „eine leichte Schneedecke oder eine vorübergehende Anzuckerung“ reichen. Sicher ist das aber keineswegs: Andere Prognosen sehen weitaus mildere Temperaturen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in der Nacht zum kommenden Freitag (13. November) ebenfalls mit einigen Flocken. Im höheren Bergland in der Mitte könnten die Niederschläge Stand jetzt demnach in Schnee übergehen.
Dem Wetterdienst zufolge kommt allerdings nur gemächlich „etwas Bewegung in die Wetterküche“. Hoch „Klaus“ verliere in den kommenden Tagen an Einfluss, dafür mache sich „eine kleine Störung in Form eines vor allem in höheren Luftschichten ausgeprägten Tiefs“ bemerkbar. Das ändere aber nur wenig am Novemberwetter. Vielerorts dominiere weiterhin herbstliches Grau mit Nebel und Hochnebel.











